Bildung statt Kinderarbeit!

Auftakt der Fairen Woche: Banneraktion für globale Gerechtigkeit

Mit einer Banneraktion will das Faire Forum Freising die Faire Woche 2020 nutzen, um an verschiedenen Orten der Fairtrade-Stadt Freising Fragen der globalen Gerechtigkeit anzusprechen und für einen Fairen Handel zu werben.

„Bildung statt Kinderarbeit! Immer noch arbeiten Millionen von Kindern auf Plantagen, in Steinbrüchen und Fabriken“ steht in großen Lettern auf den Bannern, die Monika Hobmair, die Sprecherin des Fairen Forums Freising zusammen mit Ursula Blum vom Verein „Partnerschaft eine Welt“ seit Mittwoch im Stadtgebiet aufhängen. Auftakt war am Mittwochvormittag an der VHS in der Kammergasse.

„Wir wollen mit dieser Aktion, dass in der Fairen Woche 2020niemand in Freising am Thema Fairer Handel vorbeikommt“, betont Jürgen Maguhn, der Vorsitzende der Freisinger VHS.

Im Zeitraum 11. bis 26. September werden an verschiedenen öffentlichen Gebäuden sowie an Brückengeländern diese Banner hängen und Fragen der globalen Gerechtigkeit aufwerfen, um so für einen fairen Handel zu werben.

Auf dem Marienplatz werden zusätzlich Fahnen mit dem Fairtrade-Town-Logo wehen, die darauf hinweisen sollen, dass sich die Stadt Freising als Fairtrade-Stadt dem Fairen Handel verpflichtet hat.

Zusätzlich wird am Samstag, 19. September, von 9 bis 12 Uhr in der Unteren Hauptstraße ein gemeinsamer Info-Stand des Fairen Forums Freising und des Bildungs- und Kampagnenteams des Weltladens Freising mit Informationen zu den fair gehandelten Produkten Kakao und Schokolade, Kaffee, Bekleidung und Informationstechnologie betrieben.

"Bildung statt Kinderarbeit!" steht in großen Lettern auf den Bannern, die Monika Hobmair (Foto), die Sprecherin des Fairen Forums Freising, zusammen mit Ursula Blum vom Verein „Partnerschaft eine Welt“ seit Mittwoch im Stadtgebiet aufhängen.

Dort ist es für Interessenten möglich, Postkarten an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zu unterschreiben und ihn aufzufordern, die Blockadehaltung gegen ein Lieferkettengesetz und damit gegen Menschenrechte und Umweltschutz aufzugeben. „Die Frage, was ein gutes Leben ausmacht, hat durch die Corona-Pandemie eine eindringliche Aktualität bekommen und hat deutlich gemacht, dass unser Wirtschaftssystem nicht unverwundbar ist“, betont Ursula Blum und ergänzt, dass vor allem im globalen Süden vielen Menschen die Chance auf ein gutes Leben verwehrt wird. Deswegen will sich die Aktionswoche in diesem Jahr vor allem mit der Frage, was es für ein gutes Leben braucht, beschäftigen.

„Der Faire Handel stellt den Menschen in den Mittelpunkt und nicht den Profit“, erläutert Monika Hobmair.

Deshalb würde der Faire Handel seit 50 Jahren beispielsweise mit höheren Erlösen für die Produzenten und mit verlässlichen Handelsbeziehungen dafür sorgen, dass auch die Menschen, die am Anfang der Lieferketten stünden, ein gutes Leben haben.

Quelle: freising-online

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