Jahr der Demokratie

Feldahorn gepflanzt: Demokratisches Zeichen für Europa

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Unser Foto zeigt v.l. Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Fritz Andresen und Johanna Sticksel.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Jahr der Demokratie“ pflanzte Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher zusammen mit Johanna Sticksel vom Treffpunkt Ehrenamt und Fritz Andresen von der Stadtjugendpflege Freitagabend einen Feldahorn als „Baum der Demokratie“ zwischen dem Jugendzentrum Vis-a-Vis und dem Musikpavillon der Freisinger Musikschule an der Kölblstraße.

Freising - „Wir wollen damit ein Zeichen für dieDemokratie und ein friedliches Europa setzen“, betonte Eschenbacher bei seiner kurzen Ansprache. Bei der Wiedervereinigung Deutschlands vor 30 Jahren sei das Thema 2. Weltkrieg noch nicht weit entfernt gewesen, und deshalb sei es keine Selbstverständlichkeit, dass Deutschland sich seit über 70 Jahren im Frieden befinde. „Dieses ist ein besonderes Privileg, und wir haben uns diesen Frieden und unsere Demokratie erkämpfen müssen“, betonte er weiter. 

Er selbst sei am 3. Oktober 1990 als Zeitzeuge gerade mal dreizehn Jahre alt gewesen und habe die Wiedervereinigung als „Feuerwerk der Gefühle“ erlebt. „Aber es gab auch Enttäuschungen, die heute noch zu spüren sind“, so Eschenbacher weiter. 

Demokratisches Bewusstsein in Deutschland soll weiterwachsen

Zum Schluss drückte er seine Hoffnung darüber aus, dass der Feldahorn noch viele Jahre oder sogar Jahrhunderte davon zeugen soll. Johanna Sticksel drückte ihre Hoffnung darüber aus, mit der Veranstaltungsreihe „Jahr der Demokratie“ etwas dazu beitragen kann, dass auch das demokratische Bewusstsein in Deutschland, wie der Feldahorn, weiterwächst. 

Seit einem Jahr habe man an den Vorbereitungen für ein großes Fest anlässlich der deutschen Wiedervereinigung gearbeitet, doch seien auch diese Pläne der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Deshalb habe man sich entschlossen, Veranstaltungen über ein ganzes Jahr abzuhalten, mit denen man Menschen zum Mitmachen bringen will, um die Gemeinschaft zu fördern. „Diese Veranstaltungen sollen jedem etwas bringen; vom Kindergartenalter bis zum Seniorenalter“, betonte sie und fügte hinzu, dass in den kommenden zwölf Monaten mindestens eine Veranstaltung pro Monat stattfinden soll.

Quelle: freising-online

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