Halbzeit im Feriencamp Meilendorf

Initiative "Eltern für Kinder": Die Musikinstrumente des Waldes

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Da macht einfach alles Spaß! Im Naturgarten Schönegge ist es aber auch ebenso lehr- wie abwechslungsreich.

Halbzeit! Noch bis Freitag der kommenden Woche läuft das dreiwöchige Feriencamp, das die Nandlstädter Initiative „Eltern für Kinder“ auf dem weitläufigen Gelände des Naturgartens Schönegge im benachbarten Meilendorf organisiert hat.

Es war schon ein enormer Aufwand, wie die Vorsitzende der Initiative, Daniela Prummer, erzählt. Dabei muss sie sich den Schweiß von der Stirn wischen - schließlich ist sie auch die erste Betreuerin der Rasselbande.

20 Kinder im Schnitt docken täglich von 7.30 bis 15.30 Uhr auf der Schönegge-Ranch an. Und damit mitten in der Natur, was der Initiative auch wichtig ist. Hier geht es nämlich um und in die Natur. Die Kleintiere der Schönegges wollen versorgt sein, der Wald grenzt direkt ans Camp an, und da können die Schulkinder in den Großen Ferien Lustiges, Spannendes, aber auch Sinnvolles erleben und erlernen. Wie etwa den Erste Hilfe-Kurs oder Töpfern. Außerdem: Geocatching, Zaubern, Olympische Spiele mit echter Urkunde, Musik oder Theater. Das ist das Fachgebiet von Tanja, deren Sohn Merlin nicht vom Camp weg zu kriegen ist. Sie ist „ein echter Luxus“, wie Daniela Prummer findet.

Obst und Gemüse für die Kleintierfütterung macht weniger Spaß als es den Tieren zu geben. Aber einer muss es ja machen. Daniela Prummer und Betreuer Sebastians Aufgabe!

Im Naturgarten Schönegge macht alles Spaß!

"Wir rocken den Wald“ heißt es im dreiwöchigen Feriencamp, das die Nandlstädter Initiative „Eltern für Kinder“ noch bis Ende der kommenden Woche auf dem Gelände des Naturgartens Schöneggeveranstaltet. Und das im Wortsinn, wie Daniela Prummer, Vorsitzende der Initiative und Leiterin des Camps, berichtet: „Wir machen mit den Kindern einen musikalischen Waldspaziergang mit Picknick und viel Zeit, der Waldmusik auf die Spur zu kommen. Wir finden gemeinsam raus, womit wir im Wald musizieren können.

Und wer Lust hat, singt und erfindet ein bisschen Waldmusik mit uns. Und wir probieren wir die Instrumente aus, die wir im Wald gefunden haben. Wer keines hat, bastelt sich einfach eines.“ Aha - so einfach ist das also!

Mit Betreuerin Agnes, der Erzieherin und Musiklehrerin, und Tanja, Merlins Mama, hat Daniela Prummer auch das Glück, echte Expertinnen im Thema zur Verfügung zu haben. „Wir werden den ganzen Tag im Wald unterwegs sein und Musik machen mit allem, was wir dort finden.“

Tanja muss es wissen, denn sie ist vom Fach und wird auch den Theaterworkshop leiten, auf den sich die rund 20 Kinder schon so freuen. Deshalb wird auch nicht penibel auf die Uhr gesehen bei den Betreuern, die das gesamte Programm ohnehin entzerrt haben - auch der blöden Pandemie wegen. Abstände einhalten, mit Maske herkommen - sind das Auflagen, mit denen quirlige und abenteuerlustige Kinder so einfach klarkommen? „Alle kommen zurecht, sind mit den Einschränkungen recht zufrieden“, kann Erzieherin Agnes berichten, „am unangenehmsten ist der Geruch des Desinfektionsmittels“, lacht sie.

Und verfolgt die lärmende Horde Kids, die sich Richtung Hase „Flitzer“ und Ziegenbock „Peter“ aufgemacht haben. Schließlich ist jetzt Fütterungszeit - und da will jeder ganz vorn sein!

Quelle: freising-online

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