Motocrosser treten gegeneinander an

Flughafen: MSC Freisinger Bär genießt bestes Rennwetter bei der SBS-Südbayernserie

Bestes Rennwetter und spannende Kämpfe und eine kleine Überraschung – so lässt sich das vergangene Wochenende aus Sicht des MSC Freisinger Bär zusammenfassen.
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Felix Hail driftet um die Kurven.

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause konnte wieder die SBS-Südbayernserie (Sportart: Motocross) stattfinden. Spannende Kämpfe waren das Resultat.

Bestes Rennwetter und spannende Kämpfe und eine kleine Überraschung – so lässt sich das vergangene Wochenende aus Sicht des MSC Freisinger Bär zusammenfassen. Bedeckt war der Himmel am Wochenende über dem Flughafen München, die Temperaturen mäßig, gefühlt immer kurz vor einem Schauer.

SBS-Südbayernserie: Motocrosser hatten die perfekten Bedingungen

Für Ausflügler mag es seltsam erscheinen, aber für Rennfahrer sind das im Grunde ideale Bedingungen: nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt, keine Sonne, die blenden könnte.. einzig der Wind hätte schwächer sein können. Denn die Strecke war trocken und musste zwischen den Läufen gewässert werden, um den Boden griffig zu halten und nicht zu viel Staub aufwirbeln zu lassen.

Denn bei den Geschwindigkeiten und Fahrmanövern, die an beiden Tagen gezeigt wurden, wirbelt so einiges. Aber von vorne: nach zwei Jahren coronabedingter Pause konnte nun endlich wieder die SBS-Südbayernserie (Sportart: Motocross) stattfinden.

SBS-Südbayernserie: Organisiert vom Verein MSC Freisinger Bär

Der erste Lauf des Jahres wurde von dem Verein MSC Freisinger Bär (Nähe Flughafen München) veranstaltet und weil sich die Vorstandschaft so sehr freute, endlich wieder Zuschauer bei der SBS empfangen zu dürfen, galt diesmal „Eintritt frei!“. Der Einladung folgten neben den üblichen Bekannten auch zahlreiche neue und interessierte Personen – darunter Familien, Rentnerpaare, Jung und Alt. Sie kamen mit dem Auto, dem eigenen Motorrad oder dem Fahrrad. Man sieht also: Motocross ist eine Sportart, die alle fasziniert. An diesem Wochenende rund 500 Personen.

Auch die Damen lieferten ein spannendes Rennen.

Das merkte auch Küchenchefin Karin Kluge – der Kiosk, an dem man mit Schnitzel, Currywurst, Braten, belegten Semmeln aber auch Kuchen verköstigt wurde, war gut besucht. Doch selbstverständlich bekamen die 500 Gäste nicht nur kulinarisches geboten. Die Hauptattraktion waren natürlich die insgesamt zwölf Wertungsläufe. Angefangen mit harten Kämpfen schon bei den Kindern über die Jugendlichen und Ladies am Samstag und die jungen Erwachsenen bis hin zu den Jung- und Alt-Senioren am Sonntag.

SBS-Südbayernserie: Valentin Kees siegte gleich zweimal

Absolute Besonderheit: Valentin Kees aus Reichling durfte an beiden Tagen starten, denn er wird dieses Jahr 18 Jahre alt. Damit konnte er sowohl bei der Jugend als auch bei den Erwachsenen seiner Klasse starten, da immer das Geburtsjahr gilt. Aber nicht nur das: Er fuhr auch noch in beiden Klassen jeweils einen fulminanten Sieg ein!

Eine kleine Überraschung gab es auch noch für die Fahrer der Klasse MX2-Erwachsene: Der zweite Vorsitzende Werner Kinner ist immer für einen Spaß gut und ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit einer Partnerin im selbst genähten rosa Tütü die Nummerntafeln zum Start zu präsentieren – so etwas gibt es wirklich nur beim MSC Freisinger Bär!

Der zweite Vorsitzende Werner Kinner präsentierte zusammen mit einer Partnerin im selbstgenähten rosa Tütü die Nummerntafeln zum Start.

SBS-Südbayernserie: Guter Zusammenhalt als Geheimrezept

Unbedingt zu betonen ist auch der vorbildliche Einsatz der freiwilligen Helfer des Vereins. „Zusammenhalt und gemeinsames Anpacken ist, was unseren Verein ausmacht. Ein Verein lebt vom Miteinander.“, sagte der erste Vorsitzende Michael Kluge mit Blick auf die Vereinsmitglieder, die im Vorfeld das Gelände vorbereitet und gesichert, sich als Streckenposten oder in der Küche beteiligt und natürlich beim Abbau geholfen haben.

Die Südbayernserie findet in der Regel jährlich statt und besteht aus einer Anzahl von Rennen verschiedener Klassen, die bei verschiedenen Vereinen in ganz Südbayern ausgetragen werden. An zwei Tagen treten Fahrerinnen und Fahrer in zehn verschiedenen Klassen - von Schülerklasse A (50ccm – ab Jahrgang 2016) bis Klasse MX3-2 (über 100-650ccm – ab Jahrgang 1972). In der Regel wird ein Verein vertreten, es geht aber auch ohne.

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