Das Rauschgift war nicht das einzige Problem

Flughafen: Zugedröhnter 18-Jähriger von Polizei aufgehalten - Einen gefälschter Impfpass hatte er ebenfalls

In dieser Corona-Pandemie im Fokus: der Impfausweis.
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In dieser Corona-Pandemie im Fokus: der Impfausweis.

Diese Spritztour endete bedenklich: Die Polizei kontrollierte gestern einen zugedröhnten BMW-Fahrer. Neben Drogen fanden sie auch einen gefälschten Impfausweis.

Eine bedenkliche Spritzfahrt! Gestern gegen 16.45 Uhr kontrollierte eine zivile Streife der Polizeiinspektion Flughafen München einen schwarzen BMW, der auf der Terminalstraße West am Flughafen fuhr. Schon zu Beginn der Kontrolle fiel den Beamten auf, dass der 18-jährige Fahrzeuglenker aus dem Landkreis Weilheim-Schongau unter Drogeneinfluss stand.
Der gelernte Einzelhandelskaufmann machte auch keinen Hehl aus der Sache und gab an, regelmäßig Marihuana zu rauchen. Als die Polizeibeamten das Fahrzeug durchsuchten, wurden diese gleich in mehrerlei Hinsicht fündig.

Flughafen: Fahrer führte gefälschten Impfpass mit sich

Einerseits tauchten eine geringe Menge Haschisch sowie zugehörige Utensilien auf, aber auch ein Impfpass der der näheren Überprüfung bedurfte. Und siehe da, die eingetragene Chargennummer der Corona-Impfung war nicht vergeben und auch der Stempel der zugehörigen Arztpraxis war fingiert. Den Stempel hatte sich der junge Mann zuvor anfertigen lassen und gestand dabei, sowohl die Impfdaten als auch den Stempel eigenhändig in den Impfpass eingetragen zu haben.

Die Fahnder stellten das Rauschgift, den Impfpass sowie den mitgeführten Stempel sicher und veranlassten die Durchführung einer Blutentnahme. Der Heranwachsende befindet sich zwar weiterhin auf freiem Fuß, wird sich jedoch wegen Urkunddelikten, dem Besitz von Betäubungsmitteln und dem Fahren unter diesem Einfluss verantworten müssen.

Freising: Mutwillige LKW-Zerstörung durch Feuerwerkskörper

Auch in Freising hat ein junger Mann randaliert. Am Sonntagabend wurde mutwillig ein Fahrzeug unter anderem durch Zünden von Feuerwerksböllern massiv beschädigt. Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen aufgenommen. Der bereits abgemeldete Lkw wurde auf der Anlage der Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising ordnungsgemäß abgestellt. Ein Mitarbeiter teilte mit, dass das Fahrzeug im Zeitraum vom 24. Dezember bis 11. Januar beschädigt wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf einen hohen vierstelligen Geldbetrag.

Freising: Der Täter ist schon geschnappt

Im Rahmen eines anderweitigen Ermittlungsverfahrens konnte anhand von Videoaufzeichnungen ein 18-jähriger Tatverdächtiger aus Freising festgestellt werden. Da dieser unter anderem durch das Anbringen von Feuerwerksböllern Schäden am Fahrzeug verursachte, übernahm die Kriminalpolizei Erding die weiteren Ermittlungen. Den jungen Mann erwartet nun voraussichtlich ein Strafverfahren wegen der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.

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