Acht Wochen Nepal

Wertvolle Hilfe auf dem Dach der Welt

Die Freisingerin Laura Forster hat ihren Horizont erheblich erweitert und viele Eindrücke aus Nepal mit in die Domstadt gebracht.

Acht Wochen lang arbeitete Laura Forster als Freiwillige in Nepal. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt die 18-jährige Freisingerin von ihrer Arbeit an Schulen und im Waisenhaus.

Nach ihrem Abitur wollte die Freisingerin Laura Forster die drei Monate bis zum Studienbeginn unbedingt sinnvoll nützen und ins Ausland gehen: “Weil ich auch etwas für andere Menschen machen wollte, hab ich mich dazu entschieden, nach einem Au-Pair-Job oder einer Freiwilligenarbeit zu suchen. Recht bald hab ich aber festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, etwas für 17-Jährige zu finden”. Über www.VoluNation.com (http://www.volunation.com/freiwilligenarbeit/nepal/kinderheim_arbeit-9/) kam der Kontakt zustande für Projekte ab 17 gestoßen, die auch für einen kürzeren Zeitraum möglich sind. “Meine Entscheidung fiel sofort auf Nepal”, erinnert sich Laura Forster: “Fest entschlossen und voller Vorfreude hab ich meinen Flug gebucht ,und bald ging es los. Am Flughafen in Kathmandu hab ich gleich meinen Namen auf einem Schild entdeckt und schneller, als ich schauen konnte, saß ich im Taxi zu meiner Unterkunft. Dort hat mich der älteste Junge der acht Kinder gleich empfangen und mir meinen großen Rucksack in ein DreiLaura Forstner begann mit ihrer Arbeit an einer staatlichen Schule: “Vormittags unterrichtete ich Englisch in der Vorschulklasse. Da die Kinder recht klein waren und noch überhaupt nicht gut Englisch konnten, war es manchmal etwas anstrengend, da ich das, was die Kinder mir versucht haben auf Nepali zu erzählen, leider oft nicht verstanden habe”. Trotzdem habe es großen Spaß gemacht, den Kindern das englische Alphabet und ein paar einfache Wörter wie Namen von Tieren, Pflanzen, Obst oder Gemüse beizubringen. “Oft habe ich versucht, die Begriffe an die Tafel zu schreiben und ein Bild daneben zu malen, damit sich die Kinder etwas unter dem Wort vorstellen können und genau wissen, was gemeint ist. Manchmal hatte ich zur Unterstützung auch noch eine Lehrerin”. Lauras Verpflegung bestand zumeist aus Reis, Daal und Kartoffeln, und die Nahrungsaufnahme diente auch dazu, den Kontakt unter den Freiwilligen zu intensivieren: “Das war auch eine besonders tolle Erfahrung. Jetzt kenne ich Leute aus vielen verschiedenen Ländern, wie England, Taiwan, Holland, Amerika, Malaysia, Frankreich, Spanien, Dänemark etc. Schade war nur, dass die meisten Freiwilligen nur ungefähr drei Wochen geblieben sind, so konnten wir uns nur oberflächlich kennen lernen. Positiv daran ist natürlich, dass ich dadurch noch mehr verschiedene Leute kennen lernte”.  

Gearbeitet hat Laura Forster ich immer von Montag bis Freitag. An den Wochenenden suchte sie sich andere Freiwillige, die etwas   unternehmen wollten. Unterm Strich bleiben ihr unzählige Eindrücke und die Erkenntnis, “dass alles so geregelt abläuft wie bei uns in Deutschland. In Nepal leben sehr viele arme Menschen. Man merkt erst einmal, wie es in einem Entwicklungsland aussieht. Dadurch lernt man unseren deutschen Wohlstand und Luxus zu schätzen und kommt mit einer völlig neuen Sichtweise in sein Heimatland zurück”. 

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