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Franks langer Weg

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Zusammen mit der beherzten Melli schafft er's: Frank de Bruin fühlt wieder zunehmende Muskelkraft.

Welche Gemütszustände hat der frühere Top-Kicker Frank de Bruin in den vergangenen Monaten durchleben müssen? Aktuell befindet er sich aber in einem Hoch!

Der Niederländer leidet an der unheilbaren Muskelkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose, einem Muskelschwund, der unweigerlich Lähmungen als massive Symptome mit sich bringt. Im FORUM berichtet Frank de Bruin über das Fortschreiten der Krankheit und auch darüber, wie es ihm psychisch geht. In der vergangenen Woche hatte der Berufsschullehrer angekündigt, er werde über den Freisinger Marienplatz gehen. Und er hat es geschafft - pünktlich um 17.04 Uhr am vergangenen Donnerstag hatte er Freisings Herzstück überquert und dafür den ehrlichen Applaus der Umstehenden erhalten. "Mich hat's so gefreut", war eine Dame ganz nah im Thema und den Tränen nahe, "das hat er super durchgestanden."

De Bruins Aufschwung hängt eng mit seiner neuen Pflegerin Melli zusammen, die ihn mit einem beherzten "So, Toni - auf geht's!" mit auf den Weg nahm. Supertoni, das ist der Titel von Frank de Bruins halbbiografischen Fußball-Roman und somit sein "zweiter Vorname". Melli erklärte denn auch, dass für diesen Kraftakt hartes Training nötig war: "Aber dieses Ergebnis ist super! Vor Weihnachten konnte er sich kaum noch im Bett bewegen."

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