Diese Region bedeutet große Vielfalt

Freising: Am 28. Mai ist der „Tag der Hallertau“ - Markt mit vielfältigen Produkten und Angeboten

In der Holledau ist das „Hopfazupfa“ nicht nur Tradition, sondern ein wichtiger Erwerbszweig.
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In der Holledau ist das „Hopfazupfa“ nicht nur Tradition, sondern ein wichtiger Erwerbszweig.

Die Marke das „Haus der Hallertau” wächst unaufhörlich weiter. Deshalb findet am kommenden Samstag nun der erste „Tag der Hallertau“ statt.

Wer hätte das vor drei Jahren gedacht: Aus einer kleinen Initiative, gestartet durch zwei unverbesserliche Optimisten und zwei Handvoll Mitgliedsbetrieben entstand eine unaufhörlich wachsende Marke — das „Haus der Hallertau”. Aus Zuneigung zur Landschaft der Hallertau und zu gutem und gesunden Lebensmitteln entwickelte der Initiator Johann Englmüller aus Freising die Idee, ein Label für faire und regional produzierte Produkte aus der Landwirtschaft und dem Handwerk zu kreieren.

„Tag der Hallertau“: Region ist noch immer ein Geheimtipp

Mit dem Werbefachmann Gunnar Kollin kam dann der Marketingaspekt in das Projekt. Mit der Schaffung eines gemeinsamen Marken-Logos und eines Internetauftritts war dann die Marke „Haus der Hallertau“ geboren. 2019 folgte ein erster Flyer, der die teilnehmenden Betriebe vorstellte und an Tourismusinformationen und Fremdenverkehrsverbände verteilt wurde.

Die Hallertau als das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt ist trotz seiner zentralen Lage und der sehenswerten Kulturlandschaft als Urlaubs- und Ausflugsregion noch ein Geheimtipp. In dieser vom Hopfenanbau geprägten Landschaft haben sich in letzter Zeit zahlreiche kleine und mittelständische ProduzentInnen von regionalen und nachhaltigen landwirtschaftlichen oder handwerklichen Produkten sowie touristische und gastronomische Dienstleistungsbetriebe mit sehr unterschiedlichen Ideen etabliert.

„Tag der Hallertau“: Hervorragende Qualitätsprodukte und Dienstleistungen

Heute versammeln sich über 90 Betriebe in den Sparten Landwirtschaft, Handwerk, Händler, Gastgeber und Erlebnisse, Gastronomie und Kunst & Kultur unter dem Dach des Hauses der Hallertau. Das “Haus der Hallertau” steht für hervorragende Qualitätsprodukte und Dienstleistungen dieser kleinhügeligen Region Hallertau. Die Initiative möchte mit dem gleichnamigen Label regionale Betriebe miteinander vernetzen und somit der Region auch über den Hopfen hinaus eine neue Bedeutung geben.

Die Hallertau ist Vielfalt - auch und besonders bei Produkten auf dem Markt.

Dabei gibt es immer Neues zu entdecken. In der Hallertau werden nicht nur nachhaltig und artgerecht Fleisch von Rindern, Ziegen, Wild und Geflügel produziert und nicht nur klassische pflanzliche Produkte erzeugt. Auch Überraschendes findet man auf den Feldern und in den Gärten und Ställen der Hallertau: neben regionalem Gemüse, Obst und Beerenfrüchten finden sich Haselnuss-Produkte, Pilze und Produkte wie Apfelcidre oder Alpakaprodukte. Auch Aronia-, Holunder-, Johannisbeer- und Brombeerprodukte oder verschiedene Balsamicos, Apfelmost oder Dörrobst findet sich im Angebot der Landwirtschaftsbetriebe des Hauses der Hallertau.

„Tag der Hallertau“: Regionale Köstlichkeiten

Welche Vielfalt handwerklicher Kleinode die Hallertau bietet: Mikro-Brauereien, Kaffee-Röstereien, kleine und feine Manufakturen für Spirituosen, für Secco, Seife und Schokoladen, für Schmuck bis hin zu Lederwaren und Taschen aus Kuhfellen, Keramik, Speiseeis und Mehl aus regionalem Getreide. Immer mehr kleine und mittelgroße Geschäfte setzen auf faire Produkte wie Biolebensmittel, Bio-Kosmetik und faire gehandelte Kleidung.

Auch auf Wochenmärkten bieten Erzeuger oder Händlerkooperativen immer mehr Produkte aus regionaler Produktion an - ohne lange Transportwege und ohne Verpackungsmüll. Für Händler mit dem Label “Haus der Hallertau” gelten selbstverständlich auch diese Kriterien. Als besonderes Angebot führen diese Händler auch faire Produkte aus der Region Hallertau.

„Tag der Hallertau“: Kulturschaffende gerne gesehen

Nach einem erlebnisreichen Tag in der Hallertau, einer Radltour oder einer Wanderung durch die sanfte Hügellandschaft der Hallertau gibt es nicht Schönaeres als ein frisch gezapftes Hopfengetränk in einem gemütlichen Biergarten. Die gastronomischen Betriebe bieten aber nicht nur Biere — ausgesuchte kulinarische Kreationen neben traditionellen Speisen gibt‘s in Restaurants, Biergärten und Gasthäusern. Und die Mitgliedbetriebe des Hauses der Hallertau legen dabei natürlich auf die Verwendung regionaler Produkte wert.

Auch auf Wochenmärkten bieten Erzeuger oder Händlerkooperativen immer mehr Produkte aus regionaler Produktion an - ohne lange Transportwege und ohne Verpackungsmüll. Für Händler mit dem Label “Haus der Hallertau” gelten selbstverständlich auch diese Kriterien.

Aber nicht nur Essen, Trinken, Schlafen und Lernen braucht der Mensch. Auch Entdecken und Staunen. Um die Vielfalt der Hallertau einigermaßen abzubilden, wurden seit 2021 auch Künstler, Musiker und Kulturschaffende eingeladen, Mitglied im Haus der Hallertau zu werden. Und schon sind die ersten dieser Einladung gefolgt. Eine Entdeckungsreise durch die Werkstätten und Ateliers der Künstler und die Bühnen und Studios von Musikern in der Hallertau lohnt sich, um Formschönes, Klangvolles, Rätselhaftes und Stimmungsvolles zu entdecken.

„Tag der Hallertau“: Broschüren und ein Fotobuch

Um die Vielfalt der Mitgliedbetriebe ansprechend präsentieren zu können, haben die Macher des „Hauses der Hallertau“ nicht nur eine übersichtliche, informative und beständig wachsende Internetpräsenz erstellt - aktuell erschien die sorgfältig gestaltete 44-seitige Broschüre „Häuser der Hallertau 2022“ nun bereits in der zweiten aktualisierten Auflage, die neben Kurzporträts aller Mitgliedsbetriebe auch ausgewählte Ausflugstipps in der Hallertau vorstellt. Die meisten der ganzseitigen Fotografien dieser Broschüre stammen von Michael Mießlinger aus seinem Fotobuch “Die Farben der Hallertau”.

Neu in der aktuellen Auflage ist auch eine Beschreibung des Hopfenwanderweges, einer Initiative der ILE Holledauer Tor. Diese Broschüre ist natürlich bei den Mitgliedsbetrieben erhältlich, aber auch in Touristik-Informationen, Rathäusern und ausgewählten Gastronomiebetrieben und Geschäften. Um die Idee des Hauses der Hallertau noch weiter voran zu treiben und diese noch mehr in die öffentliche Wahrnehmung stellen zu können, musste aus der Initiative Anfang des Jahres auch eine geeignete Organisationsform entstehen, so dass die Initiatoren, die Haus der Hallertau GbR gründeten.

„Tag der Hallertau“: Am Sonntag im Oberhaus des Lindenkellers

Am kommenden Samstag, 28. Mai, zusammen mit dem „Eishaus Freising“ im Oberhaus des Lindenkellers in Freising wurde nun der erste „Tag der Hallertau“ organisiert, einem Markt, an dem sich einige der Mitgliedsbetriebe des Hauses der Hallertau ihre Produkte und Leistungen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Der Tag der Hallertau, der um zwölf Uhr durch Bürgermeisterin Eva Bönig (Bündnis 90/ Die Grünen) eröffnet wird, präsentiert Ausschnitte aus den vielfältigen Produkten und Angeboten der Mitglieder des „Hauses der Hallertau“ — von regionalem Obst und Gemüse, Bio-Säften, Honig und Honigspezialitäten, selbstgebrautem regionalem Bier, Milchprodukten über Kaffeespezialitäten regionaler Kaffeeröstereien, Keramik, besonderen Aufstrichen bis zu selbst hergestellten Seifen und regionalen Bränden und Likören. Und zwei Lamas inklusive Lama-Produkten sind natürlich auch zu bestaunen. Und das alles direkt aus der Hallertau. Mehr über die Initiative und ihre Mitgliedsbetriebe erfahren gibt es hier.

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