Nach vier Wochen Pause

THW Freising: Ausbildungsbetrieb startet wieder

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Mit den aktuellen Lockerungen zur Corona-Pandemie startet endlich auch für die Freisinger THW-ler wieder der Ausbildungsbetrieb - in abgeänderter Form.

Viele Wochen beschäftigte die Corona-Krise das THW Freising. Genau so lange ruhte aus Sicherheitsgründen auch die Ausbildung im Ortsverband.

Freising. Mit den aktuellen Lockerungen zur Corona-Pandemie startet endlich auch für die Freisinger THW-ler wieder der Ausbildungsbetrieb, wenn auch in leicht abgeänderter Form.

Im Gegensatz zu den bisherigen Dienstterminen, an denen sich alle Gruppen gleichzeitig im Ortsverband einfinden, wurden die Ausbildungen aufgeteilt. So trafen sich am ersten regulären Dienstdonnerstag nach Corona die Bergungsgruppe, die Fachgruppe Brückenbau und der Zugtrupp zu ihrer ersten regulären Ausbildung.

Andreas Binner, Gruppenführer der Bergungsgruppe, wollte gleich mal wissen, auf welchen Stand seine Helfer nach der langen Pause bei den THW-Basics noch sind. So bereitet er wettkampfmäßige Aufgaben vor, die die allgemeinen Aufgaben einer Bergungsgruppe beinhalten: Erste Hilfe, Holzbearbeitung, Bewegen von Lasten, Verletztentransport und vieles mehr.

Erste Hilfe, Holzbearbeitung und das Bewegen von Lasten zählen zu den allgemeinen Aufgaben einer Bergungsgruppe.

Millimetergenaues Messen als Standardaufgabe

Die Fachgruppe Brückenbau unter Leitung von Gruppenführer Florian Wigger überprüfte, ob die Helfer der Brückenbaugruppe noch ihre Messgenauigkeit mit den verschiedenen Vermessungswerkzeugen wie dem Doppelpentagonprisma, modernen Rotationslaser oder altmodisch durch Peilen mit dem bloßen Auge, beibehalten haben. Das Einmessen von Fundamenten und Montagebahnen von Behelfsbrücken gehört zu den Standardaufgaben einer Brückenbaugruppe.

Das Messen muss millimetergenau erfolgen damit die Brücken auch an ihren vorgesehenen Platz stehen.

Das Messen muss millimetergenau erfolgen damit die Brücken auch an ihren vorgesehenen Platz stehen. Aber auch hier zeigte sich, dass die Helfer noch nichts verlernt haben.

Marco Eisenmann, Zugführer des Ortsverbandes, hat für seinen Zugtrupp eine kleine Einsatzübung vorbereitet, um den Aufbau einer Führungsstelle zu vertiefen. Hier wurde eine fiktive Schadenslage wie eine echte behandelt und diese dann führungstechnisch ohne Probleme abgearbeitet.

Mindestabstand und Masken

Trotz der Ausbildung wurde immer darauf geachtet, dass der Mindestabstand eingehalten und – wo dies nicht zuverlässig möglich war - Masken getragen wurden. Dieser Ausbildungsdonnerstag ist ein kleiner, aber immerhin ein erster Schritt in einen hoffentlich bald wieder normalen Alltag für die Bevölkerung und einen regulären Dienstbetrieb im THW Ortsverband Freising.

Quelle: freising-online

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