Einsatz nach Einsatz

Das THW im Dauerstress

Das THW war - nach Sabine - diesmal im Großeinsatz bei einer Vermisstensuche.

Keine Verschnaufpause für Freisinger THW Kräfte. Eine Vermisstensuche mit den THW-Drohnen und ein einsturzgefährdeter Kamin halten Einsatzkräfte auf Trapp. Sturmtief Sabine war noch nicht ganz abgeklungen, da wurden die Kräfte des THW Freising am Dienstag erneut alarmiert.

Allerdings war es diesmal kein sturmbedingter Einsatz, sondern eine Vermisstensuche in Moosburg, die die Freisinger THW-Einsatzkräfte auf Trapp hielt. Nur knapp zehn Minuten nach dem Alarm um 11.13 Uhr rückte der beim THW Freising stationierte Trupp UL (Unbemannte Luftfahrzeuge) mit seinen Drohnen nach Moosburg aus. Einsatzauftrag war die Unterstützung der Feuerwehr Moosburg und der Wasserwacht bei der Suche nach einer vermissten Person. Da die nach wie vor starken Böen in Windgeschwindigkeiten weit über den Betriebsparametern für den sicheren Betrieb der der Drohnen lagen, konnte diese Einsatzoption zur Suche nicht eingesetzt werden. Dafür verstärkten die Freisinger THWKräfte die Wasserretter der Wasserwacht bei der Suche. Gegen 15 Uhr endete der Einsatz für das THW Freising und die Kräfte rückten – für eine kurze Einsatzpause wieder in die Unterkunft ein. Kurz, denn um 18.12 Uhr schrillten die Funkwecker der Freisinger THW-Kräfte erneut. Der Einsatzauftrag diesmal: Ausleuchten einer Einsatzstelle. Der Gerätekraftwagen Beleuchtung mit dem Lichtmastanhänger 24kVA sowie der Gerätekraftwagen 1 und Mehrzweckkraftwagen, jeweils ausgestattet mit einem Lichtmast, rückten ebenfalls an die Einsatzstelle aus. Dort war der fragliche Bereich binnen weniger Minuten taghell ausgeleuchtet. 

Vermutlich eine Nachwehe des Orkans Sabine sorgte dann  für die nächste Alarmierung des THW Freising: Auf Anforderung der Feuerwehr Attenkirchen rückte der Mobilkran sowie der Gerätekraftwagen 1 nach Attenkirchen aus. Dort war auf einem Wohnhaus ein Kamin gebrochen und in bedrohlicher Schieflage. Gemeinsam mit der Drehleiter der Feuerwehr Freising und den Kameraden der Feuerwehr Attenkirchen konnte der abgebrochene Kamin am THW-Kran angeschlagen und sicher zu Boden gehoben werden. Dor wurde der Kamin abgelegt und die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben. Nach erledigter Arbeit, die viel Fingerspitzengefühl vom ehrenamtlichen Kranführer verlangte, rückten die THWEinsatzkräfte um kurz nach 17 Uhr wieder in Richtung Unterkunft ab. Mit den 16 Einsätzen vom Sturmmontag Sabine fuhren die ehrenamtlichen THWEinsatzkräfte so bis Dienstag insg. 19 Einsätze.

Quelle: freising-online

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