Freising pocht auf das Grundgesetz

Projektgruppe Migration und Teilhabe setzt Zeichen gegen Rassismus

Gemeinsam mit dem Freisinger Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher (hintere Reihe) und Mitgliedern befreundeter Projektgruppen des Agenda21- und Sozialbeirats setzte die Projektgruppe „Migration und Teilhabe“ im Frühjahr 2019 bei einer Fotoaktion ein Zeichen gegen Rassismus.

Beim Tag des Grundgesetzes informierten Rosi Eberhard, Kathi Capric, Deo Amados, Marina Decker und Mesut Ünal als Teil der Projektgruppe „Migration und Teilhabe“ die Menschen am Kriegerdenkmal. Eine gelungene Aktion - wie die Gruppe allgemein im abgelaufenen Jahr auf großes Interesse stieß.

Auf ein erfolgreiches Jahr kann die Projektgruppe Migration und Teilhabe des Agenda21-und Sozialbeirats zurückblicken – Motivation und Ansporn für die anstehenden Herausforderungen 2020. In der Jahresabschlusssitzung der Projektgruppe ließen die Ehrenamtlichen die Projekte und Aktionen des Jahres 2019 noch einmal Revue passieren. So freute man sich besonders über das rege Interesse an der Veranstaltung zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes, bei der die Projektgruppe am Kriegerdenkmal über diese Grundlage des Zusammenlebens informierte und kostenlose Grundgesetz-Ausgaben an die Stadtbevölkerung verteilte. „Die Freisinger haben das Angebot gut angenommen – es wurden insgesamt 250 Ausgaben des Grundgesetzes verteilt. 

Das Grundgesetz bleibt auch heute, in Anbetracht aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen in ganz Europa, unheimlich wichtig“, unterstrich Sina Hörl, die Integrationsbeauftragte der Stadt Freising: „Es darf nicht vergessen werden, dass dieses Gesetz die Grundlage für unser Zusammenleben ist und jedem Menschen – unabhängig von seiner Herkunft, seiner Religion, seinem Aussehen, seines Geschlechts oder seiner psychischen oder physischen Verfassung – gleichwertige Teilhabe ermöglicht werden soll.“ Deo Amados und Yerima Halirou vom Verein der Togoer in Freising e.V. (ATF) erzählten vom Afrikafest 2019 und den laufenden Vorbereitungen für dieses Jahr. Im Jahr 2020 möchte die Projektgruppe Migration und Teilhabe in Zusammenarbeit mit Freisinger Institutionen eine Jugendmesse durchführen, bei der sich junge Freisinger einen Überblick über bestehende Freizeitangebot in der Stadt verschaffen können. Außerdem ist eine Veranstaltung zum Thema „Wie wählt man?“ geplant: Dabei soll über den allgemeinen Wahlhergang informiert werden, also über das „wie und wann“ man wählt. Die Projektgruppe, die bereits seit 2006 besteht, ist Teil des Agenda21-Sozial-beirats der Stadt.

Aktuelle Sprecher sind Meral Meindl, Mesut Ünal und Kathi Capric. Die Gruppierung besteht aus unterschiedlichen Freisingerinnen und Freisingern, die sich mit vielseitigen Aktionen ehrenamtlich für die Förderung der Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte in Freising einsetzen und so ein Nebeneinander zum Miteinander werden lassen. Wer mitarbeiten möchte, kann sich jederzeit an die Interkulturelle Stelle der Stadt Freising wenden (E-Mail interkulturell@freising.de, Telefon 08161/5445202).

Quelle: freising-online

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