Benno Zierer machte sich dafür stark

Freising: Keine Maskenpflicht mehr an den Isar-Sempt-Werkstätten - Die Erleichterung ist groß

Zufrieden mit dem Erreichten: Der FW-Landtagsabgeordnete Benno Zierer mit Albert Wittmann, dem Leiter der Isar-Sempt-Werkstätten in der Freisinger Gartenstraße im Hintergrund. Die Werkstatt-Mitarbeiter im Vordergrund können jetzt wieder Luft holen.
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Zufrieden mit dem Erreichten: Der FW-Landtagsabgeordnete Benno Zierer mit Albert Wittmann, dem Leiter der Isar-Sempt-Werkstätten in der Freisinger Gartenstraße im Hintergrund. Die Werkstatt-Mitarbeiter im Vordergrund können jetzt wieder Luft holen.

In den Werkstätten für Menschen mit Behinderung ist die Erleichterung groß. Die Maskenpflicht am Arbeitsplatz, die dort noch galt, ist nun aufgehoben worden.

Die Maskenpflicht in den Werkstätten für Behinderte war den Beschäftigten nicht mehr zu vermitteln, nachdem sie in fast allen anderen Lebensbereichen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen mussten“, erläutert Benno Zierer, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler. Es sei verständlich gewesen, dass sich die Beschäftigten auch an ihrem Arbeitsplatz wieder Normalität gewünscht hätten.

Keine Maskenpflicht mehr in den Isar-Sempt-Werkstätten: Albert Wittmann empfand es als Diskriminierung

Den Abgeordneten auf die Problematik aufmerksam gemacht hatte Albert Wittmann, Geschäftsführer der Isar Sempt Werkstätten mit Betrieben in Freising und Erding. Nachdem die Maskenpflicht in fast allen Bereichen des täglichen Lebens gefallen war, sei die Verpflichtung zum Maskentragen am Arbeitsplatz von den Beschäftigten zunehmend als Diskriminierung empfunden worden, berichtete er.

Wittmann hatte kritisiert, dass die Werkstätten in den Allgemeinverfügungen der Staatsregierung genauso behandelt wurden wie Reha-Einrichtungen, obwohl sich ihr Auftrag nicht auf Schutz und Wiederherstellung der Gesundheit beziehe, sondern auf die Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung. „Daraus abzuleiten, dass es sich bei unseren Beschäftigten um eine vulnerable Gruppe handelt, die besonders geschützt werden müsste, war nicht vertretbar.“

Keine Maskenpflicht mehr in den Isar-Sempt-Werkstätten: Zierer tätigte ein paar Anrufe

Zunächst wurde Zierer aus dem Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass die geltende Regelung mit Masken- und Testpflicht um vier Wochen verlängert werden sollte. Nach einem erneuten Telefonat mit Minister Holetschek kam dann die Kehrtwende. Die Allgemeinverfügung zu den Maßnahmen betreffend Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung wurde außer Kraft gesetzt.

Auf Basis der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung können die Einrichtungen nun selbst entscheiden, ob ein Mund-Nasenschutz getragen werden muss. In den Isar Sempt Werkstätten arbeiten die Beschäftigten seither ohne Masken. Die Testpflicht bleibt dagegen vorerst bis Ende Juni bestehen. Die Hygieneregeln wie Händedesinfektion, regelmäßiges Lüften und Reinigung der Kontaktflächen werden natürlich weiterhin umgesetzt.

„Das ist eine gute Entscheidung, die von den Beschäftigten der Werkstätten äußerst positiv aufgenommen wurde“, bewertet Benno Zierer die Entwicklung. „Ich bin Minister Klaus Holetschek sehr dankbar, dass er die neue Regelung möglich gemacht hat.“

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