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Freising: Kind steckt in Fahrgeschäft fest - Feuerwehr muss ihn heraus schneiden

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Von: Lena Hepting

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Kind in Fahrgeschäft Feuerwehr
Mit einer Säbelsäge durchtrennen Feuerwehrleute die Seitenwand des roten Spielbusses, um das Kind zu befreien © Feuerwehr Freising

Bei einem Verkehrsunfall der anderen Art rückte die Feuerwehr Freising kürzlich in die Schlüterhallen aus. Dort hatte sich ein Junge in einem Spielbus verkeilt.

Ein nicht alltäglicher "Verkehrsunfall" erwartete die Helfer der Einsatzkräfte am Freitagnachmittag in den Schlüterhallen. Ein etwa vierjähriger Junge steckte gegen 16 Uhr in einem Fahrgeschäft in der Einkaufspassage fest und konnte sich nicht mehr befreien. Die Hilfe der Feuerwehr war gefragt.

Feuerwehr Freising: Fahrgeschäft erleidet Totalschaden

Erst nachdem der Bub in den Spielbus, der sich nach Münzeinwurf hin- und herbewegt, geklettert war, stellte sich heraus, dass das Spielgefährt so gar nicht mehr zur Körpergröße des Kindes passte. Durch die relativ geschlossene Bauweise des Spielzeugautos war technisches Gerät für die Befreiung nötig. Mit Säge und Akkuspreizer befreiten die Helfer der Hauptfeuerwache den Eingeschlossenen in kurzer Zeit.

Es stellte sich heraus, dass die erlernten Rettungstechniken für die großen LKW und Busse auch im Miniaturformat gut anwendbar waren. Ernsthaft verletzt hatte sich der Junge bei der Aktion nicht, vorsorglich wurde er von Rettungsdienst und Notarzt untersucht. Am Fahrgeschäft indes entstand leider Totalschaden. Vor Ort war der Rüstzug der Hauptfeuerwache mit vier Fahrzeugen und insgesamt 17 Feuerwehrleuten.

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