THW Freising

Jetzt soll die große Politik helfen

Der Vorstand des THW-Helfervereins Manfred Kürzinger und Michael Wüst legten dem Deutschen Innenminister Thomas de Maizière den Plan einer neuen Unterkunft vor.

Seit nunmehr weit über 25 Jahren gibt es Überlegeungen, den Freisinger Ortsverband des Technischen Hilfswerks mit einer neuen Unterkunft zu einer zeitgemäßen Unterbringung zu verhelfen. Seit mehr als acht Jahren ziehen sich nun schon detaillierte Planungen für eine neue Liegenschaft hin.

Die ehrenamtlichen Helfer sind seit den 1960-er Jahren in einer Liegenschaft am Sondermüllerweg in Freising untergebracht, die mittlerweile völlig marode ist und den Anforderungen einer modernen Hilfsorganisation an eine Unterkunft schon lange nicht mehr genügt.Das Projekt neue Unterkunft wird nicht erst seit Beginn der Detailplanung vor mehr als acht Jahren insbesondere auch von den zuständigen Abgeordneten des Deutschen Bundestags begleitet. Diese versuchen dabei immer wieder, teilweise künstlich durch die beteiligten Behörden und Institutionen erzeugte bürokratische Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Alle Mitglieder des Deutschen Bundestags und die ehrenamtliche Führung des Ortsverbands sind sich darin einig, dass die derzeitige Liegenschaft den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die 2014 mehr als 34000 ehrenamtliche Dienststunden und im zehnjährigen Mittel im Durchschnitt nie unter 27000 Stunden ehrenamtlich geleistet haben, nicht mehr zuzumuten ist. Ebenso wenig zumutbar ist ein Planungszeitraum von mehr als acht Jahren in dem bisher immer noch kein greifbares Ergebnis steht. Um den Argumenten der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an geeigneter Stelle Gehör zu verschaffen arrangierte Erich Irlstorfer, Mitglied des Deutschen Bundestags für den Wahlkreis Freising, ein Gespräch zwischen dem Ortsbeauftragten für das THW Freising, Michael Wüst, dem Vorsitzenden des THW-Helfervereins Freising, Manfred Kürzinger und dem Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière in Wildbad Kreuth. Obwohl die CSU-Klausurtagung, auf der der Bundesinnenminister zu Gast war, von den tragischen Ereignissen in Frankreich überschattet wurde, nahm sich dieser die Zeit für ein kurzes, persönliches Gespräch mit den beiden ehrenamtlichen THWFührungskräften. In diesem, von Irlstorfer begleiteten Gespräch, konnten der Ortsbeauftragte und der Vereinsvorstand die Verärgerung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die immerhin mehr als 500000 Euro aus Spendenmitteln und durch Eigenleistung zur Finanzierung der Unterkunft werden aufbringen müssen, gegenüber dem Minister zum Ausdruck bringen. Ortsbeauftragter Michael Wüst, Vereinsvorstand Manfred Kürzinger und Irlstorfer betonten dabei übereinstimmend, dass diese neue Unterkunft kein Traumschloss sei, sondern die funktionell dringend notwendige Grundlage dafür, auch zukünftig motivierte Helferinnen und Helfer gewinnen und halten zu können sowie den hohen Leistungsstand des Ortsverbands insgesamt zu erhalten.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Die Erwartungen schlicht verdoppelt 
Die Erwartungen schlicht verdoppelt 
Dekan Schlosser zeigt viel Herz für Andere
Dekan Schlosser zeigt viel Herz für Andere

Kommentare