„Licht am Ende des Tunnels“

Impfzentrum in der Stein-Kaserne: Der Landkreis ist bestens gerüstet!

Mann mit Mundschutz hinter einer Glasscheibe
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Florian Plajer, Leiter Kommunaler Hoch- und Tiefbau, erklärte das Prozedere im Freisinger Impfzentrum.

Wann der Corona-Impfstoff verfügbar sein wird, steht noch in den Sternen - aber der Landkreis Freising ist bereit.

  • Impfzentrum in der Stein-Kaserne fertiggestellt
  • Der Landkreis Freising ist vorbereitet

Das Impfzentrum in der Freisinger Stein-Kaserne ist in Lichtgeschwindigkeit fertig gestellt worden, und es könnte jetzt schon losgehen. Florian Plajer, Leiter Kommunaler Hoch- und Tiefbau, erklärte das Prozedere.

In gut 30 Minuten soll alles vollbracht sein: So lang ist der Durchlauf für Patienten von der Anmeldung bis zum Ende der Nachbeobachtung fixiert. Das Impfzentrum in der Freisinger Stein-Kaserne könnte sofort loslegen, in nur vier Wochen inklusive Fachplanung wurde in den ehrwürdigen Gemäuern der General-von-Stein-Kaserne alles vorbereitet, die „Impflinge“ gegen den Corona-Virus zu sichern.

Wie Landrat Helmut Petz betonte, sei der Preis hech gewesen, denn alle Beteiligten haben „überobligatorischen Einsatz gezeigt“ und seien von sieben bis 20 Uhr täglich beschäftigt gewesen. Das Werk werden dann auch viele Menschen bewundern können, denn „rund die Hälfte der Landkreisbevölkerung wird diesen Ort sehen“, so Petz weiter.

Es gibt „Licht am Ende des Tunnels“

Voraussichtlich werden einige Monate des bevorstehenden Jahrs ins Land ziehen, bis der ersehnte Impfstoff verfügbar sein wird, der straffe Zeitplan wurde dennoch so beibehalten, was nun die Option für ausgiebigen Testbetrieb bietet und wahrscheinlich auch stationäre und mobile Corona-Tests ermöglicht. Die Johanniter und das Bayerische Rote Kreuz haben die Aufgabe, die Impfvorbereitungen für die Ärzte vorzunehmen: Anmeldung, Temperaturmessung, Aufklärung, Vorstellung beim Medizinier und schließlich Nachbeobachtung.

„Impfzentrum ist ein entscheidender Schritt in der Pandemie“

Tobias Diepold, Leiter des Amts für Öffentliche Sicherheit

Die Ersthelfer schöpfen dabei aus ihrem Erfahrungs- und Praxisfundus - das konnte Tobias Diepold, Leiter des Amts für Öffentliche Sicherheit, bei der Planung des Zentrums nicht: „Es war eine große Herausforderung, etwas aufzubauen, von dem man keine Ahnung hat“, sagte er bei der Vorstellung . Das Impfzentrum sei ein „entscheidender Schritt in der Pandemie“ und „Licht am Ende des Tunnels“.

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