Gaumenschmaus wird haltbar gemacht

Gastro-Initiative Bayern 2020: Zusätzliches Standbein aufbauen!

Die beiden Entwickler und Köche Dirk Manzinger und Steffen Angersbach vom Start-up Trocken Kasperl mit ihrem Produkt ` Broth to Go´. Die `Gastro-Initiative Bayern 2020´ unterstützt  Gastronomen dabei, ihre Produktideen umzusetzen, ähnlich wie es die beiden gelernten Köche mit ihrem Start-Up Trocken Kasperl getan haben.

Um der durch die Coronavirus-Pandemie belasteten bayerischen Gastronomie unter die Arme zu greifen, hat der Food-Startup-Inkubator Weihenstephan (FSIWS) der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) die „Gastro-Initiative Bayern 2020“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Gastronomen dabei zu unterstützen, ein zusätzliches Standbein zu etablieren: Die Herstellung und den Vertrieb von haltbaren Spezialitäten für Verbraucher zuhause. 

Freising- Der Food-Startup-Inkubator Weihenstephan (FSIWS) der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wurde im Frühjahr des vergangenen Jahres gegründet und bietet Start-Ups aus der Lebensmittelbranche Ressourcen und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Produkte bis hin zur Marktreife - gerade jetzt in der vorherrschenden Corona-Krise bietet sich die Möglichkeit für Gastronomen, ihre Gerichte haltbar und somit lagerfähig zu machen.

Mit neuen Ideen den Kunden entgegen kommen

„Durch die Nähe zur Gastronomie haben wir die Tragweite der Probleme in der Branche, die mit der Coronavirus-Pandemie einhergehen, aus erster Hand mitbekommen“, berichtet Dr. Michael Krappmann, geschäftsführender Projektleiter am FSIWS. „Uns war klar, dass wir in dieser Situation unterstützen wollen. Das hat uns dazu veranlasst, das Konzept für die Gastro-Initiative Bayern 2020 zu entwickeln.“ Das Angebot richtet sich an Gastronomen sowie Fachleute aus gastronomischen Betrieben jeder Größenordnung, die ein innovatives Lebensmittelprodukt auf den Markt bringen möchten. 

Die Initiative vermittelt das nötige Know-how und bietet Unterstützung, um die Ideen in den kommenden Wochen zu starten und umzusetzen. Denkbar sind beispielsweise spezielle Soßen, Mixgetränke oder Basiszubereitungen sowie Produkte, die einem bestimmten Ernährungsstil entgegenkommen und zum Beispiel vegan oder kohlenhydratarm sind. Ziel ist es, die Produkte langfristig zu etablieren und so den Vertrieb über die aktuelle Sondersituation hinaus als zusätzliche Einnahmequelle für die Gastronomiebetriebe aufzubauen. 

Kunden profitieren von neuen, spezialisierten Produkten, die den Speiseplan und das Kochen zuhause bereichern. In Zusammenarbeit mit der HSWT und der IUBH stellt der FSIWS auf einer Online-Plattform kostenfrei Schulungsunterlagen zur Verfügung. Seit vergangenem Donnerstag werden wöchentliche Webinare angeboten, in denen Experten vom FSIWS und aus der Branche Fachwissen vermitteln und Fragen der Teilnehmer beantworten. Die Webinare decken Themen aus den Bereichen Produktentwicklung und -herstellung, Verpackung, Etikettierung und Haltbarkeit sowie Marketing und Vertrieb ab.

Quelle: freising-online

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