Ehrung mit verschiedenen Maßkrügen

Hallertauer Bierfestival: Nächstes Jahr vom 24. bis 26. Juni heißt es wieder ‚o‘zapft is‘“!

Organisatoren des Hallertauer Bierfestivals
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Alle sind beteiligt am Erfolg: Das Gruppenbild zeigt v.l. Attenkirchens Bürgermeister Matthias Kern, Willi Abele (Kultur), Josef Ostermeier (Gastro), Christian Klessinger (Kultur), Jürgen Hagl, Brigitte Niedermeier (Organisation), Thomas Stein (Organisation, Vereine, Bier), Christine Schindele (Kultur), Alexander Herzog (Organisation, Sponsoren, Werbung) und Bernhard Nieder (Organisation, Bier, Sonstiges). Nicht auf dem Foto sind Martin Bormann (Organisation und Bürgermeister bis 2020), Karl-Heinz Jünger (Strom, Technik) und Wolfgang Braun (Kultur).

Seit zehn Jahren gibt es im zweijährigen Rhythmus das Holledauer Bierfestival in Attenkirchen. Die Hoffnung besteht, dass es nächstes Jahr statt finden darf.

Ganz individuell: Dass das Hallertauer Bierfestival beim letzten Termin den Pandemie-Einschränkungen zum Opfer fallen musste, ändert nichts am großen Erfolg der Mammut-Veranstaltung. Dafür dankten die Organisatoren sich jetzt gegenseitig mit Bierkrügen als Präsenten. Das Besondere dabei war, dass jedes Krügerl je nach Aufgabe und Funktion des Geehrten individuell gestaltet war. Kern lobte vor allem den unermüdlichen Einsatz der Organisatoren, der letztendlich dazu geführt habe, dass das Hallertauer Bierfestival eine Erfolgsgeschichte geworden sei.

In einer kurzen Präsentation lies Bernhard Nieder die zehn Jahre noch einmal Revue passieren. 2009 sei die Idee geboren, ein Bierfest zu veranstalten, bei dem die Holledau als Hopfenland über den Landkreis hinaus zu präsentieren. „Hopfen und Bier gehören zusammen“, betonte er. Allerdings gestand er auch, dass es anfangs noch relativ viel Skepsis gab. Brigitte Niedermeier, damals noch Bürgermeisterin von Attenkirchen, konnte dies bestätigen und berichtete, dass es auch im Gemeinderat gegenseitige Auffassungen gegeben habe. Trotz aller Widerstände habe man sich aber doch entschlossen, das Bierfestival 2010 erstmals durchzuführen. 30 Brauereien haben sich mit 60 Biersorten beteiligt und insgesamt wurden 76 Hektoliter Bier ausgeschenkt. 16 Musikgruppen und 98 Künstler sind auf drei Bühnen aufgetreten und haben die insgesamt 7000 Besucher unterhalten. An der Organisation waren zwölf Vereine und insgesamt 290 Helfer beteiligt.

Hallertauer Bierfestival: Die Hoffnung auf das fünfte Bierfestival 2022 besteht

2012 waren es ebenfalls 30 Brauereien mit 60 Biersorten, die insgesamt 107 Hektoliter Bier ausgeschenkt haben. Doch in diesem Jahr konnte man bereits 11000 Besucher zählen, und auch bei den 19 Musikgruppen und 110 Künstlern gab es einen deutlichen Zuwachs. Beteiligt haben sich elf Vereine und 320 Vereine. „Von Bierfestival zu Bierfestival wurde es immer besser“, berichtet Nieder weiter. Und so wurden zwei Jahre später bereits 112 Hektoliter Bier ausgeschenkt und 18000 Besucher kamen nach Attenkirchen. 21 Musikgruppen und 130 Künstler traten auf und wiederum elf Vereine beteiligten sich mit 390 Helfern. Einen kleinen Einbruch gab es 2016, wo nur 94 Hektoliter Bier ausgeschenkt wurden und auch nur 15000 Besucher gezählt werden konnten. Doch dieses Mal beteiligten sich vierzehn Vereine mit insgesamt 400 Helfern.

Besser war es dann wieder zwei Jahre später. 18000 Besucher konnte man zählen und 100 Hektoliter Bier ausschenken. Dieses Mal traten 22 Musikgruppen und 162 Künstler auf und 16 Vereine beteiligten sich mit 420 Helfern. „Zum Schluss wollte einfach jeder mitmachen“, betonte Nieder. Leider musste 2020 das fünfte Bierfestival coronabedingt abgesagt werden, und so hofft man bei den Organisatoren, dass es im kommenden Jahr vom 24. bis 26. Juni wieder ein Hallertauer Bierfestival in Attenkirchen geben wird. Mit dern Vorbereitungen will man laut Nieder im Spätsommer anfangen.

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