Herbstmarkt

Umweltfreundlich mobil bleiben

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Toni Toss ist nachhaltig unterwegs – und stilecht, auch wenn der „Helm“ vielleicht nicht die gewünschte Schutzwirkung entfaltet. Er ist beim Mobilitätstag am 21. Oktober dabei. 

Nachhaltige Mobilität steht im Mittelpunkt einer Sonderaktion, organisiert von Klimaschutzmanagerin Melanie Falkenstein der Stadt Moosburg. Sie findet gleichzeitig mit dem Herbstmarkt und dem verkaufsoffenen Sonntag statt, und zwar von 12 bis 18Uhr, wird den ganzen Plan einnehmen und ein weiterer interessanter Frequenzbringer an diesem Tag für die Stadt Moosburg sein.

Nachhaltig, darunter verstehen die Organiatoren um Melanie Falkenstein und dem dritten Bürgermeister Michael Stanglmaier alles, was nicht motorisierter Individualverkehr ist, und das ist in erster Linie das Fahrrad. „Das Thema bietet sich ganz besonders an, da 2019 die Zertifizierung zur fahrradfreundlichen Kommune ansteht“, schrieb sie dem FORUM. Gerade was das angeht, hat die Stadt wie berichtet in den vergangenen Monaten einiges getan, etwa die Schutzstreifen für Radlfahrer in der Bahnhofstraße. Es muss aber noch mehr passieren, etwa Radlständer und dergleichen mehr. Das Fahrrad wird es in allen Varianten geben, vom „normalen“ Radl über Lastenfahrräder bis zu solchen, die für Reha-Zwecke eingesetzt werden können und solchen Menschen helfen, mobil zu machen, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat. Solche Verkehrsmittel bedürfen auch einer gewissen Pflege: So wird auch eine Fahrrad-Waschanlage gezeigt werden. 

Der örtliche Fahrrad-Einzelhandel ist vertreten, die Räder dürfen getestet werden. Damit aber nicht genug: Räder werden immer wieder geklaut. Der allgemeine deutsche Fahrradclub (ADFC) zeigt, wie Räder registriert werden können, um Langfingern das Leben schwer zu machen. Räder machen aber auch Spaß: Toni Toss zeigt, wie, und es gibt auch zwei Kunstrad-Vorführungen. Immer wieder wirkungsvoll: Die „Rauschbrille“, die die Verengung des Sichtfeldes bei bestimmten Alkoholwerten simuliert. Auch sie kommt zum Einsatz, genau wie die Verkehrswacht, die heuer besonders dramatisch auftritt: Ein Überschlagssimulator soll vorstellen, wie man Menschen aus einem Auto holt, das auf dem Kopf steht. Einen Reaktionstest können die Gäste machen, Landratsamt und Polizei werden genau so vertreten sein wie solche, die den öffentlichen Personen-Nahverkehr voran bringen wollen.

Als wenn das nicht schon Programm genug wäre ist Melanie Falkenstein bis zum letzten Moment dabei, weitere Aktionen zu planen, konnte bei Redaktionsschluss daher noch nicht endgültig alles mitteilen, weil noch nicht alle verbindlichen Zusagen vorlagen. Nur eins verriet sie schon: Gleichzeitig nämlich ist sie schon bei der Planung für 2019: Da wird es dann wieder um das große Thema „Elektro-Mobilität“ gehen.

Quelle: freising-online

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