„Bienenlachen“

Valentins Herzensprojekt nützt allen

Zum Glück viel zu tun: V.l. Paul und Felix Ilberg zusammen mit den Praktikanten Valentin Fröhlich und Antonia Koch beim Eintüten der zukünftigen Freizeitparks.

Können Bienen lachen? Aktuell wohl nicht so besonders, doch es gibt in Freising junge Leute, die den nützlichen Insekten wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollen - so wie das Bienchen im Foto oben. Es ziert das Kuvert, in dem das junge Startup-Unternehmen „Bienenlachen“ Saatgut an seine Kunden verschickt. Das reicht für fünf Quadratmeter Lebensraum für Bienen aus. Einen Teil des Erlöses spenden die Brüder Paul und Felix Ilberg aus Freising überdies für gute Zwecke.

Inzwischen ist Valentin Fröhlich, Ismaninger Waldorf-Schüler aus Freising, 16 Jahre alt. Er hatte im Rahmen seines Betriebspraktikums die Idee, Saatgut zu vertreiben, um Lebensraum für Bienen zu schaffen. Wasser auf die Mühlen seiner Chefs Felix und Paul Ilberg, die die Web-App „Ilbetrics“ entwickelt haben. Paul sagt: „Wir wollten Valentin das Unternehmertum nahe bringen und zeigen, dass auch aus einer kleinen Idee etwas Großes entstehen kann. Seine Idee sprach uns sehr an, und wir stehen zu 100 Prozent dahinter.“ Was ist nun genau die Idee? Einen „Freizeitpark“ für die gefährdeten Bienen zu schaffen. Eine Samenmischung soll für blühende Quadratmeter sorgen und Lebensraum für die Ímmen schaffen. Fünf Euro kostet die, sie reicht für fünf Quadratmeter, und pro Tütchen werden 50 Cent für das Projekt „Zusammen Halt finden“ der Diakonie Freising gespendet. 

Die 25- und 27-jährigen Paul und Felix Ilberg zeigen sich mit der vorbehaltlosen Unterstützung von Valentins Idee verantwortungsvoll. Paul Ilberg sagt: „Wie unser Leben in Zukunft aussehen wird, hängt sehr davon ab, wie wir jetzt mit der Umwelt umgehen. Nur wenn wir mit der Natur, den Bienen, Tieren und Menschen gemeinschaftlich und nachhaltig zusammenleben, können wir das Leben auch für zukünftige Generationen sichern. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir zusammen, die richtigen Werte als Vorbilder für unsere zukünftigen Generationen vermitteln. Je mehr Menschen zum Vorbild werden, desto besser wird es unserer Natur und Gesellschaft gehen.“ Die Saatgutmischung garantiert übrigens Erfolg: Der Mix von Bienenlachen wurde von renommierten Experten zusammengestellt.

 „So können wir eine angenehme und ertragreiche Spielwiese von Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co garantieren“, verspricht Felix Ilberg. Der Wunsch der Unternehmer ist nun, dass dieses Projekt so weite Kreise wie möglich ziehen und einen Teil dazu beitragen soll, dass diese Erde ein Stückchen besser wird. „So können wir gemeinsam die Natur und die Menschen wieder zum Aufblühen bringen“, ist Valentin Fröhlichs Masterplan: „Mir liegt das Wohl der Bienen und der Menschen sehr am Herzen. Aus diesem Grund wollte ich während meines Praktikums das Projekt Bienenlachen mit den beiden Jungunternehmern aus der Domstadt Freising angehen. Es ist mein Herzensprojekt, da mir die Natur, die Bienen und Menschen sehr am Herzen liegen.“ Alle weiteren Informationen sind auf der Homapage bienenlachen.de zu finden.

Quelle: freising-online

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