Jahresausstellung 2015

Paul Hilz und das ewig Weibliche

Gar nicht so einfach: Paul Hilz bei der Auswahl seiner Exponate für seine Jahresausstellung 2015.

„Zum Schauen geboren und zum Sehen bestellt“! So zitiert der Moosburger künstlerische Tausendsassa Paul Hilz einen seiner besten Freunde, wie er selbst sagt, nämlich Johann Wolfgang von Goethe. Kunst ist nicht messbar, und sie entsteht erst mit dem Auge des Betrachters, so der 76-Jährige weiter.

Auf dieser Basis haben alle Kunstfreunde ab kommendem Freitag, 13. November, in Hilzs Jahresaustellung 2015 im Moosburger vhs-Haus am Stadtplatz die Gelegenheit, in seinen 30 bis 40 Exponaten zu erkennen, „was jeder will.“ Hilz, der passionierte Jäger und Musiker, ist überdies ein Genießer, wie er selbst sagt, und so präsentiert er dem Zuhörer und Zuseher eine Torte, die er in viele einzelne Stücke aufteilt: „Das sind die vielen vielen Facetten der Frau“, erklärt Hilz parabolisch. Just diese Facetten sollen alle Besucher der Jahresausstellung in seinen Werken erkennen, denn das Motto lautet „Das Ewig Weibliche Zieht uns hinan“. In unterschiedlichsten Techniken wie Zeichnung, Aquarell, Öl oder mit Kohle präsentiert Hilz das Feminine in seinen Bildern: „Die Weiblichkeit, die Ästhetik, die Erotik, die Freundlichkeit, die Mütterlichkeit“ - oder eben das, was der Betrachter erkennen will. Mit seiner 36. Einzelausstellung stellt der pensionierte Lehrer also die Frau als Wesen der Kunst ins Zentrum. Der Blick in das Hilzsche Atelier unterm Dach seines Holzhauses beweist aber, dass das Thema seit jeher einen exponierten Platz in seinem Schaffen belegt. Nahezu überall versteckt er die Frau und die Erotik - auf den ersten Blick unmerklich, doch intensiviert sich die Wirkung der künstlerischen Details beim Betrachten. Paul Hilz wird in der Ausstellung, die mit einer Vernissage am 13. November um 19 Uhr eröffnet wird, am Wochenende 14. und 15. November ganztägig - jeweils von zehn bis 18 Uhr - anwesend sein. Den Besuchern erklären wird er seine Exponate allerdings nicht. Die Interpretation überlässt er dem Rezipienten. Nur eins kann der Künstler garantieren: „Kunst ist alles, was aus Leidenschaft entsteht. Und Kunst wie auch die Frauen kann man nicht verstehen“. Aber sie kann wirken, wovon sich alle Besucher in der vhs vom 14. bis 20. November je von zehn bis 18 Uhr überzeugen können. Zur Vernissage am Freitag, 13. November, ab 19 Uhr mit Grußworten von Moosburgs Bürgermeisterin Anita Meinelt, einer Laudatio des Erdinger Kulturreferenten Hartwig Sattelmair und Musik vom Bonauer Dreigesang und Marijan Kauzlaric an der Quetsche iost auch die gesamte Bevölkerung eingeladen.

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