Bestimmung ist auch online möglich

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf: Typisierung für die DKMS

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Leben retten ist auch in Corona-Zeiten möglich.

Auch in der aktuell ganz besonderen Situation ist die Stammzellenspende eine Maßnahme, die Leben retten kann. Studierende der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf haben sich jetzt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Knochenmarkspende DKMS eine Möglichkeit einfallen lassen, wie die Typisierung auch online klappt.

Freising- Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) haben in Zusammenarbeit mit dem Studierendenparlament der Hochschule und gemeinsam mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) eine Registrierungsaktion für die DKMS gestartet. Ursprünglich war dazu ein Event am Campus Weihenstephan geplant, welches jedoch aufgrund der Coronaviruspandemie nicht stattfinden kann. 

Stattdessen läuft die Aktion nun online ab. Sie richtet sich an Studierende, Lehrende und Mitarbeiter der HSWT sowie alle Interessierten. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann sich über die Aktionsseite auf der Homepage der DKMS die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen. Die Registrierung geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einverständniserklärung kann jeder nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und anschließend per Post zurücksenden, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. 

Besonders wichtig ist, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhautabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung. „Wir sind froh, dass wir über diesen Weg auch in dieser besonderen Situation zur Registrierung aufrufen können“, so die Initiatorin und Studentin Johanna Altmannshofer, „denn trotz der Pandemie sind auch weiterhin viele Patienten auf eine lebensrettende Stammzellspende angewiesen. 

Umso wichtiger ist es, dass jetzt viele Menschen mitmachen und sich registrieren lassen!“ Spender, die sich bereits in der Vergangenheit registrieren lassen haben, müssen nicht erneut teilnehmen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin weltweit für Patienten zur Verfügung.

Quelle: freising-online

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