Hochstraße und Luitpoldbrücke werden Baustelle

36 J

ahre ist sie inzwischen alt, die Hochstraße die B11 und Bahngleise überquert und ihre Verlängerung über die Isar nach Lerchenfeld, die Luitpoldbrücke. Für Straßen- und Brückenkonstruktionen aus Beton ist das ein Alter, in dem sich erste Schäden an der Substanz zeigen. Besonders problematisch sind dabei die Übergänge von der normal gebauten Straße zu Hochstraße sowie die Zu- und Abfahrten zur Brücke. Diese sogenannten „Übergangskonstruktionen“ sind zwar aus Stahl gebaut, doch auch daran nagt der Zahn der Zeit. Eine Überprüfung hatte das schon vor vier Jahren an den Tag gebracht: Die Dauerhaftigkeit beider Bauwerke ist beeinträchtigt; mit weiteren Schäden muß gerechnet werden und das kann zu Sicherheitsproblemen führen. Also mußte gehandelt werden. Der Herstelle der Stahlkonstruktion wurde gefragt, ob man nicht einzelne Teile auswechseln könne. Doch die Sparvariante war leider nicht möglich; um weiterhin Druck und Dehnung gut abfedern zu können, müssen die Stahlteile komplett erneuert werden. Die alten hätten übrigens nur 25 bis 30 Jahre halten sollen. So werden also im Frühjahr die gesamten 455 Meter von Brücke und Hochstraße zur Baustelle. Ein prima Nadelöhr kündigt sich da an, in dem wir alle mal feststecken werden. Doch es hilft ja nichts. Von Mitte Mai bis Mitte Juni haben wir für etwa fünf Wochen nur eine Seite zum Fahren zu Verfügung. Kosten wird das Ganze 470.000 Euro doch dann soll sogar für mindestens 40 Jahre Ruhe sein.

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