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150 Jahre im Dienste der Sicherheit

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Unter den Ehrengästen waren auch (vorne Mitte): Ullrich Kachel, Dr. Bernhard Haßlberger, Renate Thalhammer-Herrmann, Alt-Oberbürgermeister Dieter Thalhammer, Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Gattin Nergiz Eschenbacher. © Schillinger

Auf den Tag genau jährte sich am vergangenen Freitag zum 150. Mal die Gründung und zum 50. Mal die Gründung des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Freising.

Freising (sch) Auf den Tag genau jährte sich am vergangenen Freitag zum 150. Mal die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr und zum 50. Mal die Gründung des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Freising. Rund 300 Gäste, darunter auch Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger und weitere hochrangige Gäste auch Politik, Wirtschaft und Öffentlichem Leben, waren der Einladung zu einem festlichen Empfang in den Asamsaal nachgekommen.Oberbürgermeister und Schirmherr Tobias Eschenbacher verlieh seiner Freude Ausdruck, bei dieser Feier zu einem ganz besonderen Jubiläum von einer ganz besonderen Einrichtung mitfeiern zu dürfen. Eschenbacher gestand, gebannt und fasziniert vom Festgottesdienst gewesen zu sein, der doch sehr viel ausgesagt habe, und von der Predigt des Weihbischofs Dr. Bernhard Haßlberger, die eigentlich so stehen könnte als Grußwort für den ganzen Abend. Zu Beginn seiner Grußworte las Ullrich Kachel, 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Freising, eine Bekanntmachung des Freisinger Stadtmagistrats vom 7. Mai 1863, wonach die von einer Kommission ausgearbeiteten Statuten die behördliche Genehmigung erhalten hätten. „Ziemlich genau zwei Monate später, am 5. Juli 1863, wurde die Freiwillige Feuerwehr Freising definitiv gegründet“, weiß Kachel. Dieses Ereignis jähre sich heute auf den Tag genau zum 150. Male. Die Initiative sei vom Gründungsverein, dem Turnverein 1861 und heutigen TSV Jahn Freising ausgegangen. Kachel richtete daher seinen Dank an den Gründungsverein und die Vertreter des TSV Jahn. Der Feuerwehrchef begrüßte sodann namentlich eine lange Reihe von Ehrengästen, die Stadtkapelle unter der Leitung von Jürgen Wüst und dankte dem stellvertretenden Leider der Musikschule Freising Odilo Zapf für dessen große Unterstützung bei den Vorbereitungen im Vorfeld. Persönlich und im Namen des Landkreises Freising gratulierte Landrat Michael Schwaiger der Feuerwehr Freising als einer stets gewachsenen und effizient arbeitenden Gemeinschaft von ehrenamtlichen Feuerwehrleuten, die bei Tag und Nacht zur Stelle seien, wo sie gebraucht würden. Die Feuerwehr Freising habe schon immer die Kollegen aus dem Landkreis sowohl mit „manpower“ als auch mit ihren Fahrzeugen unterstützt. 

Große Bedeutung für den Landkreis habe die Feuerwehr Freising in den letzten Jahren – neben Moosburg, Neufahrn und Eching - als Nachalamierungsstelle erlangt. Aber trotz moderner Ausrüstung bleibe die Arbeit der Feuerwehrleute risikoreich und auch die psychische Belastung sei oftmals sehr hoch. „Immer wieder opfern Sie, liebe Feuerwehrler, für die Aus- und Weiterbildung und für Einsätze wertvolle Stunden Ihrer Freizeit“, weiß Schwaiger. „Für Ihren selbstlosen Einsatz danke auch ich Ihnen im Namen aller Bürgerinnen und Bürger. Ich danke auch Ihren Familien, die oftmals auf Sie verzichten müssen“. In seiner Festrede stellte Alfons Weinzierl, Vorsitzender des Bayerischen Feuerwehrverbandes, fest: „Es sind Sie, verehrte Feuerwehrkameraden und – Kameradinnen, die vor allen Anderen bei der Gefahrenabwehr gegen Personen und Sachen gefordert sind“. Es gelte, die 320000 Feuerwehr-Dienstleistende in Bayern noch stärker ins Bewusstsein der Bürger und der Politik zu bringen. Grußworte entbot auch Kreisbrandrat Heinz Fischer, Leiter des Kreisbrandkommandos Freising und die Abschlussrede übernahm Kreisbrandinspektor Anton Frankl.

Zwischen den Ansprachen wurden die Festgäste mit einer dreiteiligen Bilderreise durch 150 Jahre Feuerwehr und 50 Jahre Spielmannszug sowie Einlagen der Stadtkapelle Freising mit Arrangements von Franz Gerstbrein und Josef Goerge sowie einem Männerchor der Feuerwehr Freising unterhalten.

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