Das Jugendhaus nimmt Form an

Rückzug ins Schneckenhaus: Schon im Rohbau ist die moderne und funktionelle Gestaltung des neuen Jugendhauses für Moosburg zu erkennen. Foto: Kuhn

(kw)

· Derzeit laufen in Moosburg die letzten Ferienspiele, bei denen das alte Jugendhaus die Basis bieten muss. Jugendreferent Johannes Becher berichtete in einem Gespräch mit dem FORUM, dass im kommenden Frühjahr der Umzug in den Neubau stattfinden könne. „Wir sind derzeit an der Planung für das Inventar und die Küche“, sagte er. Das Gebäude selbst solle Ende des Jahres fertig werden. Natürlich werde es ein großes Einweihungsfest geben, kündigte er weiter an. Das könne sich allerdings noch weiter verzögern, vielleicht bis in den Herbst hinein. Der Grund sei, dass im Sommer der Betrieb im Jugendhaus längst nicht so stark sei. „Da sind die Leute ja auch lieber im Schwimmbad“, so der Jugendreferent. Darum sei ein großes Fest im Herbst sicher sinnvoller. Genauere Planungen darüber gebe es allerdings noch nicht. Der Neubau hat bereits einige interessierte Gruppen angelockt. Der Entwurf von Ute Grindl ist auch nicht nur von der Gestaltung her ungewöhnlich, sondern auch obendrein ungemein modern und lärmschutzoptimiert. Das eingeschossige Gebäude hat die Form einer Schnecke. Dadurch konzentriert sich alles auf den Innenhof. So etwas hat das alte Jugendhaus gar nicht. Die Wege sind enorm kurz, das ganze Gebäude mit allen Aktivitäten ist mit einem Blick zu überschauen, was derzeit nicht einmal in Ansätzen möglich ist. Weil aber das Gebäude rundum geschlossen ist bleibt etwaiger Lärm – Und Jugendhäuser sind nun mal nicht besonders leise – in diesem Innenhof. Gerade das hat den Stadtrat auch von Anfang an überzeugt. Nach einigen kleineren Optimierungen, die aber an den Grundzügen des Entwurfs nichts mehr verändert haben, ging die Planung durch. 1,6 Millionen Euro lässt die Stadt Moosburg sich den Neubau kosten. Von Anfang an haben sich Stadtjugendpflege, Jugendreferent, und auch das Moosburger Jugendparlament in die Planung eingebracht, und Becher tut das auch jetzt noch, opfert viel Freizeit, um Detailverbesserungen zu erreichen. Die Nähe zu den Sportanlagen der SGM, des Tennis-, und des Eishockeyvereins gestattet das, was Stadtjugendpfleger Robert Achhammer immer gewollt hat: Eine enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen.

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