Mit dem Radl bald hin und her

Verkehrskonzept für die Kammergasse Freising

+
In der Kammergasse bestehen derzeit noch starke Defizite für den Rad- und Fußverkehr. 

Essentieller Teil im Mobilitätskonzept der Stadt Freising ist die Verkehrsberuhigung und damit verbunden mehr freie Fahrt für Radler. Auch in der Kammergasse, einer der zentralen Straßen der Stadt, hat die Stadtverwaltung jetzt ihre Pläne aufgezeigt.

Die rege öffentliche Diskussion zeigt: Das Konzept zur fahrradfreundlichen Umgestaltung der Freisinger Kammergasse, vorgestellt im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt vom 20. November 2019, findet die verdiente, große Aufmerksamkeit. Die Verwaltung wurde beauftragt, das vorgestellte Konzept und eine schlüssige Aufteilung der Verkehrsflächen für Fuß-, Rad- und motorisierten Verkehr weiter zu bearbeiten. Auf Grund der hohen Bedeutung des Themas und der teilweise nicht ganz vollständigen Darstellung unter anderem in Leserbriefen und sozialen Netzwerken, unterstreicht die Stadt nochmals ausdrücklich Hintergrund und Schwerpunkte der angestrebten Umgestaltung der Kammergasse, Alois-Steinecker- und Haydstraße sowie der dazwischenliegenden Straßenverbindungen: Der Auftrag für die laufende Erarbeitung der Machbarkeitsstudie entstammt sowohl dem Innenstadtentwicklungskonzept (Projekt Nr. 6 „Altstadtring“) also auch dem städtischen Mobilitätskonzept „Freising – nachhaltig mobil“ (Maßnahme Nr. 9 „Fahrradfreundliche Umgestaltung der Kammergasse“) – aus gutem Grund: Die Kammergasse sowie die angrenzenden Straßen weisen derzeit im Bestand starke Defizite für den Fuß- und Radverkehr auf; die Gehwege sind schmal, auf Grund fehlender Radverkehrsanlagen und hohen Kfz- Aufkommens besteht Gefährdungspotenzial für den Radverkehr. 

Die Bedeutung der Kammergasse wird vor dem Hintergrund der Verkehrsberuhigung der Innenstadt als Altstadtumfahrung speziell für den Radverkehr aber weiter zunehmen: Der Verlauf der Kammergasse stellt als Parallele zur Hauptstraße eine der Hauptrouten für den innerstädtischen Radverkehr dar und wurde mit diesem Schwerpunkt im Mobilitätskonzept auch als wichtiger Bestandteil des künftigen Radverkehrs-Hauptnetzes definiert. Zudem kreuzen wichtige Fußwegeverbindungen die Kammergasse, Alois-Steinecker- sowie Haydstraße und verbinden die Altstadt mit dem nordwestlichen Stadtgebiet. Im Zentrum der Maßnahme stehen die Verkehrsberuhigung der Kammergasse, die Verlagerung des Durchgangsverkehrs vom innerstädtischen Straßennetz auf die Umgehungsstraßen Westtangente und Nordost-Umfahrung sowie die Planung eines Zweirichtungsverkehrs für den Radverkehr entlang der gesamten Kammergasse, Alois-Steinecker-, Hayd- und der dazwischenliegenden Prinz-Ludwig-Straße.

Berücksichtigung in der verkehrsplanerischen und städtebaulichen Optimierung finden auch die Beseitigung der Defizite für den Fußverkehr, der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen, die freiraumplanerische Verbesserung der Anbindung, die Aufwertung bestehender Wegeverbindungen und eine insgesamt attraktivere Straßenraumgestaltung. Interessierte können die vollständigen, zu Grunde liegenden Sitzungsunterlagen vom 20. November 2019 online einsehen und nachlesen unter: www.freising.de/leben-wohnen/mobilitaet-verkehrswende/mobilitaetskonzept.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Der Isarindianer kommt in den Lindenkeller Freising
Der Isarindianer kommt in den Lindenkeller Freising
„Spassbagage“ bringt zweite CD auf den Markt
„Spassbagage“ bringt zweite CD auf den Markt
Maxim Kowalew Don Kosaken zu Gast in der Pfarrkirche St. Lantpert
Maxim Kowalew Don Kosaken zu Gast in der Pfarrkirche St. Lantpert

Kommentare