Christine Obermaier verlässt die Meichelbeck-Realschule

Die Realschulmutter geht in Ruhestand

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Auf Wiedersehen Christl! Die scheidende Schulleiterin mit v.l. Landrat Josef Hauner, Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher und ihrem Nachfolger Bernd Friedrich.

Seit heute befindet sich Christine Obemaier im verdienten Ruhestand! Die bisherige Direktorin der Freisinger Karl-Meichelbeck-Realschule wurde unter der Woche von ihren Schülern, dem Kollegium und Vertretern der Behörden aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

Sie war in Freising die „Realschulmutter“, wie sie Landrat Josef Hauner in seiner Ansprache nannte: Christine Obermaier stand bis zum Wochenende als Leiterin der Freisinger Karl-Meichelbeck-Realschule vor, trug aber auch die Verantwortung für die Realschulen in Lerchenfeld und Au/Hallertau. „Mit beeindruckendem Erfolg“ habe die nun ausgeschiedene Pädagogin ihre Schule fast eine Dekade lang geleitet und immer den nötige Optimismus ausgestrahlt, so der Kreischef weiter. Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher erinnerte an die vielen Talente, die der Meichelbeck-Realschule entwachsen sind und lobte, dass für Christine Obermaier stets „viel mehr als der Lehrplan wichtig“ war. So nahm es kaum Wunder, dass das Abschlusszeugnis, das sie vom Personalrat der Schule überreicht bekam, vor guten Zensuren nur so strotzte. Von 1985 bis 2004 war Christine Obermaier schon als Lehrerin in Freising eingesetzt, ehe sie eine Schulleitung in Manching und ab 2008 an der Meichelbeck-Realschule übernahm. Die Verbindung der Lehrer zu ihren Schülern war der Neu-Pensionistin stets am wichtigsten - und auch ihr Nachfolger Bernd Friedrich, ein weiterer Rückkehrer in die Domstadt, will hier anknüpfen, sogar noch Sozialarbeit in der Schule implementieren. Der 52-Jährige ist mit dem heutigen Samstag Schulleiter und wechselt aktuell aus Taufkirchen im Landkreis Erding nach Freising. Hier - in der Karl-Meichelbeck-Realschule - war er bereits in den Jahren 2002 bis 2010 als Pädagoge beschäftigt, ehe er sich weitere Sporen als Konrektor in Wasserburg und dann Taufkirchen verdiente. Grundsätzlich will der „Neue“ an die Arbeit seiner Vorgängerin anknüpfen. Christine Obermaier wird dagegen daheim in Helfenbrunn die Freiheit genießen, „keinen Plan haben zu müssen“.

Quelle: freising-online

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