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Wo Kinderträume wahr werden

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Das haben sie sich verdient: Nach ihrem Auftritt wurden die Kinder der Regenbogen- und Bärengruppe mit Schokoküssen belohnt.

Nach einer langen und anstrengenden Bauphase konnten am vergangenen Montag die  neuen Räume der Kindertageseinrichtung "Kinder(t)räume Weihenstephan" endlich auch ganz offiziell gesegnet und eingeweiht werden.

Freising (zi) Elisabeth Klein, erster Vorstand dieses gemeinnützigen Vereins, zeigte sich darüber besonders stolz und wusste ein paar nette Anekdoten über den Verlauf der Bauphase zu erzählen.

„Betreten der Baustelle erwünscht - Eltern bauen für ihre Kinder“ steht dort in schwarzen Lettern auf dem gelben Schild geschrieben, das Elisabeth Klein in den Händen hält. Um den Bau der neuen Gruppenräume   in der Kindertageseinrichtung „Kinder(t)räume Weihenstephan“ in Freising voranzutreiben, waren nämlich nicht nur zahlreiche Handwerker am Werk - auch viele Eltern und vor allem die Väter packten tatkräftig mit an. Defekte Leitungen führten während der Bauphase im Sommer vergangenen Jahres allerdings zu einem Baustopp. „Während der Baustelle lief der Kindergartenbetrieb ja weiter und wir hofften, im September die neuen Räume beziehen zu können. Doch dann hieß es Baustopp. Keiner wusste genau wann es mit dem Bau weiter geht“, erzählt Hedwig Bauer, zweites Vorstandsmitglied von „Kinder(t)räume. Weiter ging es schließlich nach sechs Wochen, im Herbst 2012. Bis die zwei Gruppen mit jeweils 15 Kinder aber ihr neues Domizil beziehen konnten, vergingen noch Monate. Monate, die für Erzieherinnen, Eltern und Kinder „nicht immer einfach gewesen sind“, weiß Vorstandsmitglied Elisabeth Klein. „Ich möchte mich bei allen, die am Bau in irgendeiner Weise beteiligt waren  für die tatkräftige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bedanken.  Ohne die fleißigen Helfer und Spender wäre das alles nicht möglich gewesen. Jetzt haben wir genug Platz für beide Gruppen und können so unsere Philosophie für eine flexible, familiennahe und ganzheitliche Kinderbetreuung umsetzen“, so Klein. Mit den neuen Räumen bieten die „Kinder(t)räume“ nun auch genug Platz für die Betreuung für unter Dreijährige und Kinder von Nicht-Freisinger. 

Auch Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher und Astrid Lex-Endrich vom Dekanat der TU München überbrachten Erzieherinnen und Kindern die besten Wünsche. 

Bevor Studentenpfarrerin Anne Lüters und Pfarrer Hemmel den Segen sprachen, kam der eigentliche Höhepunkt der Einweihungsfeier:  Der Auftritt der Regenbogen- und Bärengruppe, die sich mit dem einstudierten „Kinderträumesong“ nicht nur den Applaus der Gäste sondern auch die im Anschluss servierten  Schokoküsse redlich verdient haben. 

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