Kongress in Freising

Alle Informationen rund um den Krebs

Unerschütterlich vorne weg: Obwohl gesundheitlich schwer gehandicapt, hat es Günter Schreiner, Leiter der Selbsthilfegruppe gschafft, den jährlichen Kongress nach Freising zu holen.

Es ist ihm tatsächlich gelungen: Günter Schreiner, Leiter der  Selbsthilfegruppe für Lymphome, Leukämien und Plasmozytome, hat den jährlich stattfindenden bundesweiten Kongress für Patienten nach Freising geholt: Am kommenden Wochenende ist es so weit: Der Leiuter des Kongresses, Dr. Christoph von Schilling aus dem Klinikum Freising, motiviert alle Patienten, am Kongress teilzunehmen und sich teilweise lebenswichtige Informationen zu holen.

Ab elf Uhr werden für alle großen und klDer 17. bundesweite Patienten-Kongress der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH) wird am kommenden Wochenende 21. und 22. Juni  im Marriott-Hotel in Freising stattfinden. Die Selbsthilfeorganisation führt den Kongress gemeinsam mit renommierten Referenten, insbesondere aus dem süddeutschen Raum, durch. Wissenschaftlicher Leiter des Kongresses ist Dr. Christoph von Schilling, Abteilung Hämatologie und Onkologie am Klinikum Freising GmbH.

Das ausführliche Programm zum Kongress kann  im Internet heruntergeladen werden:

www.dlh-kongress.de. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich zur Teilnahme anzumelden, was Günter Schreiner, Leiter der Selbsthilfegruppe Freising, auch nicht nur allen Betroffenen empfiehlt: “Viele Menschen, die Krebs haben, sollten diese einzigartige Gelegenheit nützen!” Schreiner wird selbst zwei Veranstaltungen gestalten: “Immer Positiv Denken” und “Sozialfragen über Rente, Reha und Schwerbehinderten-Ausweis”. “Das sind auch in unserer Gruppe immer sehr heiße Themen”, weiß er. 

In fünfzehn zeitgleich stattfindenden, zweistündigen Programmpunkten am Samstag Nachmittag werden die einzelnen Leukämie- und Lymphom-Erkrankungen ausführlich behandelt. Für Betroffene nach allogener Stammzelltransplantation  ist am Samstag Nachmittag ein separates Programm vorgesehen. Hier wird es schwerpunktmäßig um Langzeitfolgen nach der Transplantation sowie um Erfahrungsaustausch gehen. Am Samstag- und Sonntag Vormittag werden außerdem zu übergreifenden Themen Plenarvorträge gehalten. Kongressbegleitend werden eine Vielfalt an Informationen sowie ein Ruheraum für Betroffene angeboten. Auch für den Austausch untereinander ist genügend Zeit eingeplant: Jeweils im Anschluss an den entsprechenden krankheitsbezo-genen Programmpunkt besteht in derselben Räumlichkeit die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Angehörige können an einer separaten Gesprächsrunde teilnehmen. Des Weiteren wird es wieder eine Abendveranstaltung mit gemütlichem Beisammensein und Rahmenprogramm geben. Wie in den Vorjahren wird hier der DKMS-Ehrenamtspreis verliehen. Für „magische“ Unterhaltung wird der Zauberkünstler elGecco  sorgen. 

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