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Kranzberg: Unbekannter wirft Steine auf die Autobahn - Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

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Von: Lena Hepting

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Kürzlich wurde die Windschutzscheibe eines LKW-Fahrers auf der A9 von einem Stein eingeworfen. Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchten Mordes. © Symbolbild: PantherMedia/Heiko Küverling

Kürzlich wurde die Windschutzscheibe eines LKW-Fahrers auf der A9 von einem Stein eingeworfen. Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchten Mordes.

+++Update vom 30.September+++

Wie bereits bekannt ist warf eine bisher unbekannte Person am Montag, 26. September gegen 09.50 Uhr, vermutlich mit Absicht einen größeren Stein von einer Autobahnbrücke der BAB A 9 zwischen der Anschlussstelle Allershausen und dem Autobahnkreuz Neufahrn und traf dabei ein Sattelzuggespann.

Steinewerfer gesucht: Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

Die Staatsanwaltschaft Landshut bewertet den Sachverhalt derzeit als versuchten Mord. Die Kripo Erding hat die Sachbearbeitung übernommen und im Rahmen ihrer Ermittlungen bereits Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort und am Lkw durchgeführt. Hierbei konnte auch ein Stein sichergestellt werden, der als Tatmittel in Frage kommt.

Die gesicherten Spuren werden nun kriminaltechnisch untersucht. Im Zuge dieser Untersuchungen sind auch DNA-Spuren im Fokus. Für die Durchführung der polizeilichen Maßnahmen musste die Bundesautobahn A 9 zweimal kurzzeitig gesperrt werden.

Steinewerfer gesucht: Polizei sucht Zeugen

Am Montag gegen 9.50 Uhr, befuhr ein 50-jähriger Berufskraftfahrer mit seinem Sattelzuggespann die Bundesautobahn A9 in Richtung München. Auf der Brücke Höhe Thurnsberg, Gemeinde Kranzberg, erkannte er eine Person, welche bewusst einen Stein mit ca. 15 Zentimeter Durchmesser herunter warf, welcher frontal in die Windschutzscheibe seiner Zugmaschine einschlug.

Glücklicherweise gelangte der Stein nicht in das Fahrzeuginnere, sodass der Fahrer unverletzt blieb. Die Scheibe wurde durch den Aufprall jedoch komplett zerstört. Der Schaden wird hier auf circa 1500 Euro geschätzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung unter Beteiligung mehrere Streifen blieb erfolglos.

Zeugen, die zum Tatzeitpunkt Feststellungen hinsichtlich einer oder womöglich mehrerer Personen im Bereich der Brücke bei Thurnsberg gemacht haben, werden dringend gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Freising unter der 08161-9520 zu melden.

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