Kulturempfang der Stadt Freising

„Wir haben viel auf die Beine gestellt“

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Unter anderem gestaltete die Nachwuchsband DTMB unter der Leitung von Stephan Treuter den Kulturempfang musikalisch. 

Auf nicht alltäglichem Weg erreichte Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher am Freitag den Pavillon der Musikschule, wo die Stadt zum jährlichen Kulturempfang geladen hatte

Auf nicht alltäglichem Weg erreichte Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher am vergangenen Freitag den Pavillon der Musikschule, wo die Stadt zum jährlichen Kulturempfang geladen hatte. 

Auf Einladung der Naturfreunde Freising und der Aktiven City Freising bestieg er an der Heiliggeist-Brücke ein Ruderboot und paddelte zusammen mit einer bunt verkleideten Gesellschaft die Moosach hinab bis zur Lände an der Musikschule. Dort wurden sie von einer Abordnung der Stadtkapelle musikalisch in Empfang genommen. Mit dieser Aktion wollten die Naturfreunde Freising und die Aktive City Freising die Freisinger Bevölkerung für die herrlichen Moosacharme mitten in der Stadt sensibilisieren und deren Schönheit in den Fokus rücken. Weiterhin sollen mit der Aktion die Freisinger dafür begeistert werden, die Kulturlandschaft der Moosach und ihrer Seitenarme wieder neu zu entdecken und wertzuschätzen. Zusätzlich will man für die geplante Öffnung der Moosach in der Oberen Hauptstraße werben, die ehemalige Lände am Heiliggeist-Spital als mögliche touristische Attraktion zu beleben und auf die historische Verbindung der Domherren zum ehemaligen Spital, wo sich heute die Freisinger Musikschule befindet, und dem ehemaligen Kloster in Neustift hinweisen.

 „Es ist schon gut, dass der Pavillon der Musikschule gebaut wurde, sonst würden wir jetzt auf der Wiese stehen“, betonte Eschenbacher zu Beginn seiner Begrüßung der vielen Gäste aus dem Bereich Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Ursprünglich war ja geplant, den Empfang auf der Wiese abzuhalten, aber wegen des unbeständigen Wetters ist man doch in den Musikpavillon ausgewichen. In seinem Rückblick hob Eschenbacher dann auch hervor, dass die Sanierung des Musikpavillons, die im vergangenen Jahr abgeschlossen werden konnte, rund eine Million Euro verschlungen hat. Er wies auf die vielen kulturellen Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr hin und betonte besonders, dass auch die Theatersaison trotz des wegen der Renovierung des Asamgebäudes notwendig gewordenen Ausweichens in die Luitpoldhalle gut angenommen worden ist und mit rund 92 Prozent verkaufter Karten fast ausverkauft war. Neu im vergangenen Jahr ist das Archivstück des Monats vom Stadtarchiv hinzugekommen. Eschenbacher blickte aber auch schon in die nähere und fernere Zukunft. Der Umbau der Innenstadt, die Sanierung des Asamgebäudes und die Umbaumaßnahmen auf dem Domberg werden einige Zeit in Anspruch nehmen. „Alle Verantwortlichen planen und hoffen, dass diese Maßnahmen bis 2023 abgeschlossen sein werden“. 

Die Antwort, warum dies für Freising wichtig ist, gab er gleich selbst: „2024 findet in Freising das Jahrhundertjubiläum „1300 Jahre Ankunft des Heiligen Korbinian“ statt, und gleichzeitig auch die 300 Jahr-Feier zur Ausgestaltung des Doms durch die Brüder Asam“. Auch Kulturreferent Hubert Hierl erinnerte an die reiche Kultur in Freising. „In Zusammenarbeit mit den Kulturschaffenden haben wir in Freising viel auf die Beine gestellt“, betonte er. Richtig ins Schwärmen kam Martin Keeser, der Leiter der Freisinger Musikschule, der die Veranstaltung moderierte. Gerade das Eckherhaus mit seinem Park, in dem die Musikschule untergebracht ist, sei ein wahres Juwel der Stadt und ein Ort für viele Generation. Und dass die Stadt Freising bereit sei, viel Geld für Kultur und die Förderung der Jugend auszugeben. Das Ergebnis konnten die Gäste selbst miterleben und hören: Die DTMB (Die Tolle Musikschul Band) unter der Leitung von Stephan Treutter, der Sänger Stefan Hör und die Pianistin Leonie Bulenda, die Folkband mit Johannes „Häns“ Czernik und die Freisinger Stadtkapelle zeigten ihr Können und gestalteten den Festabend musikalisch.

Quelle: freising-online

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