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Buntes Potpourri der Künste

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Künstler Pepito Anumu, der selbst seine Bilder ausstellt, zelebrierte mit seiner Trommelgruppe die Eröffnung mit afrikanischen Rhythmen.

In den kommenden Tagen und Wochen wird die Stadt Freising wieder ganz im Zeichen der Kultur stehen, denn am vergangenen Freitag wurden durch Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher die „Freisinger Kulturtage“ eröffnet.

Diese finden heuer zum vierzehnten Mal statt und bieten ein „Feuerwerk an Kleinkunst, musikalischen Leckerbissen und Events“. Zu Eröffnung, die dieses Mal in den Gängen und nicht belegten Räumen des Kulturamtes im Asamgebäude stattfand, kamen nicht nur einige der ausstellenden Künstler, sondern es haben sich darüber hinaus eine stattliche Anzahl von Interessenten eingefunden. In seiner Eröffnungsansprache betonte Oberbürgermeister Eschenbacher, dass Freising als ausgemachte Kulturstadt rund ums Jahr nicht gerade arm an kulturellen Veranstaltungen sei. Alle zwei Jahre steige aber mit den Kulturtagen ein Spektakel, das Gästen aus nah und fern ein buntes Potpourri an kulturellen Glanzpunkten in geballter Form präsentiert. 

Bei der Eröffnung der Freisinger Kulturtage des Jahres 2013 freute sich der Oberbürgermeister der Domstadt Tobias Eschenbacher besonders darüber, dass auch in diesem Jahr wieder vor allem Künstler aus Freising und der näheren Umgebung für die Durchführung der Kulturtage gewonnen werden konnten. Bei diesen bedankte er sich besonders, dass sie die „morbiden Räume des Asamgebäudes“ für ihre Ausstellung nutzen und damit „einen spannenden Kontext zwischen dem doch sehr sanierungsbedürftigen Gebäude und der dargestellten Kunst“ schaffen würden. 

Dieses wiederum hielt Kulturreferent Dr. Hubert Hierl als ein „gutes Omen für die anstehende Sanierung des Asamgebäudes“. Er sei davon überzeugt, dass die diesjährigen Kulturtage, mit denen jeder Winkel der Stadt gefüllt sein wird, „ein breites Programm für alle“ bieten würden und dass für jeden etwas dabei sei.

Für ihn sei die Eröffnung ein Moment der Erleichterung, äußerte Kulturamtsleiter Adolf Gumberger, da seine Mitarbeiter und er sehr lange an dem Projekt gearbeitet hätten und es Zeit geworden sei, dass die Kulturtage beginnen. Bei der Konzeption der diesjährigen Kulturtage seien drei Dinge wichtig gewesen: Die Einbindung möglichst vieler lokaler Künstlerinnen und Künstler, ein breites Programm, das jedem etwas bietet, bei zugleich moderaten Preisen und Veranstaltungen auch und vor allem für Kinder. Für die kommenden 16 Tage hoffe er auf gutes Wetter, da viele der Veranstaltungen im Freien durchgeführt werden.

Bis einschließlich Sonntag, 4. August, wird es insgesamt 34 Veranstaltungen geben, darunter mehrere Konzerte und Theatervorstellungen. 

Aber auch Tanzvorführungen, das Graffitiprojekt „Street Art“, bei dem an drei Tagen Freisinger Jugendliche ihre populäre Bildkunst sprühen dürfen, Führungen durch die Stadt Freising und verschiedene Ausstellungen während der gesamten Dauer der Kulturtage runden das Programm ab.

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