Laienbühne Freising

Herr Sumsemann ist wieder glücklich

Schneegestöber auf der Luitpoldbühne: Mit dem Schlitten machen sich Sandmann Wolfgang Schnetz, Anna (Myriam Forster), Peter (Max-Emanuel Reich), Fee Feli (Sandra Giebfried) und der Maikäfer (Stephan Leitmeier) auf den Weg zum Mond.

Märchenhaft! Wer bei „Peterchens Mondfahrt“, dem neuen Stück der Freisinger Laienbühne, das am vergangenen Freitagabend in der Luitpoldhalle Premiere feierte, ein Kindertheater erwartete, sah sich ge-, aber nicht enttäuscht. Der abenteuerliche Trip des Maikäfers Herr Sumsemann auf den Mond ist in seiner zweiten Freisinger Auflage nach 1984 ein kunterbuntes Theaterstück für die gesamte Familie.

Mit märchenhaften Kostümen für alle Elemente wie Wind, Eis, Donner, Blitz, Regen, Schnee und vielen Göttern mehr, einer ebenso liebenswerten wie tollpatschigen Feen-Praktikantin, dem bedauernswerten Sumsemann ohne sein sechstes Beinchen, oder auch dem Sandmann mit seinen emsigen Helfern oder dem Mann im Mond. Anfang und Ende des Theaterabends gehörte dem CSU-Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer, der den hüftsteifen Herrn Sumsemann alias Stephan Leitmeier zu Beginn auf die Bühne hievte und nach dem Schlussapplaus zum 30. Geburtstag der Laienbühne Freising dem Verein und der Regisseurin Margot Riegler eine Reise zur Grünen Woche in Berlin in eineinhalb Jahren schenkte: „Sie sind wahre Botschafter unserer Region“, so Irlstorfer. Irgendwie war auch die Freisinger Politprominenz mit dabei auf der Bühne, wenngleich nur für Eingeweihte erkennbar: Der Sandmann Wolfgang Schnetz hatte beispielhaft Bilder von besonders braven Kindern an die Himmelswand gepinnt - zu sehen waren die kleine Eva (Bönig) und die fidelen Burschen Hubert (Hierl) und Tobias (Eschenbacher). 

Die Bürgermeister und der Kulturreferent blieben indes Statisten - am Freitag stahlen ihnen die Mimen die Show! Sandra Giebfried brillierte als zur Musik von Stefan Pellmeier singende Feen-Anwärterin, und mit Myriam Forster und Max-Emanuel Reisch als Anna und Peter war auch der eigene Nachwuchs textsicher. Mit Peterchen standen sogar drei Freisinger Schauspiel-Generationen gleichzeitig auf der Bühne: Mutter Elisabeth Reisch flitzte als „Blitzhexe“ über die Bühne, und Opa Ludwig Kropp kümmerte sich mit seinem Assistenten Wolf-Dieter Glöckner um die Schlaglöcher auf der Milchstraße. In einem dramatischen Kampf der Kinder und Herrn Sumsemanns mit dem Angst einflößenden Mondmann (Andreas Schwarz) gelingt es mit Unterstützung aller Himmelskräfte, das fehlende Beinchen des Maikäfers wieder zu holen! Die weiteren Aufführungstermine und Tickets auf der Homepage www.laienbuehne-freising.de.

Quelle: freising-online

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