Lange Nacht der Stahlführer

Die entlegensten Winkel der Stadt 

Kulturreferent Dr. Hubert Hierl, Andrea Berger vom Tourismus-Amt und Referatsleiter Dr. Ingo Bartha.

Neues entdecken, auch mal hinter sonst verschlossene Türen blicken oder einfach nur mehr zu ihrer Heimatstadt Freising erfahren; das können Interessierte bei der langen Nacht der Freisinger Stadtführer. Am Freitag, 26. Juli, findet diese Veranstaltung mit insgesamt 31 Führungen zum siebten Mal statt. Los geht es um 18 Uhr; die weiteren Führungen finden dann jeweils um 19.15 Uhr, 21 Uhr und 22.15 Uhr statt.

Auf dem Domberg können sich die Interessierten über 700 Jahre Nachlass und Vergebung bischöflicher Sünden informieren, oder fleißig in der Zier Gottes zur Gotik des Freisinger Doms erfahren. Architektonisch geht es auch bei der Architektur als Mutter der Künste und der Romanik im Freisinger Dom zu. Auf Spurensuche kann man sich auf dem Kreuzgang machen oder sich über Farbe und Licht des Architekten und Malers Cosmas Damian Asam informieren. In der Freisinger Altstadt werden neben Führungen durch die Bier- und Eiskeller im alten Freising auch Spuren der bayerischen Könige gesucht. Brunnen, Mühlen und Wehre werden entlang der Moosach entdeckt und sich näher mit dem Roider Jackl befasst. Das Frauenwahlrecht, das vor 100 Jahren eingeführt wurde, ist Thema eines anderen Spaziergangs und mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie stolzen Freisingerinnen und Freisinger befasst sich ein Rundgang durch das Freisinger Rathaus. Vom Henker zum Türmer befasst sich mit alten Berufen und im Alten Gefängnis gibt es etwas über Knastkarrieren zu erfahren. Eine weitere Führung befasst sich mit der 60-Jahre alten Geschichte der Stadtbibliothek. Von denkwürdigen Ereignissen rund um die Brandbekämpfung und den modernen Herausforderungen erzählt ein weiterer Spaziergang. Und die Nachtschwärmer können dann um 23.30 Uhr sich noch auf den Weg mit dem Nachtwächter durch das nächtliche Freising machen. Zusätzlich zu den Führungen gibt es noch die Gelegenheit, sich eine Foto-Dokumentation über Schmiede, Schlosser und Metallbauer im Bürgerturm anzusehen, der von 18 bis 21 Uhr geöffnet ist. Zur gleichen Zeit gibt es auch die seltene Gelegenheit, den Agilolfen-Turm zu besichtigen, der sich am östlichen Zugang zum Domberg befindet und heute Heimat der katholischen Studentenverbindung Agilolfia ist. Das genaue Programm und wann welche Führungen zu welcher Zeit stattfinden und wo man sich trifft, kann man auf der Homepage der Touristinfo (www.tourismus.freising.de) erfahren. Eintrittskarten zu 15 Euro (Studenten 10 Euro) gibt es bei der Touristinfo am Freisinger Rindermarkt. Da einige der Führungen auf eine Teilnehmerzahl von maximal 30 Personen beschränkt sind, wird empfohlen, sich rechtzeitig die Eintrittskarten zu besorgen.

Quelle: freising-online

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