Lena Landenberger

Stets ein offenes Ohr

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Der Attenkirchener Bürgermeister Martin Bormann, Claudia Nertinger vom Kreisjugendring und der Mauerner Gemeindechef Georg Krojer (v.l.) heißen Lena Landenberger (2.v.r.) herzlich willkommen. 

Die Gemeindejugendpflege für Mauern und Attenkirchen wird mit Lena Landenberger auf eine neue personelle Basis gestellt. Die 26-Jährige wird in beiden Gemeinden in den Jugendtreffs tätig sein. Die Bürgermeister Martin Bormann (Attenkirchen) und Georg Krojer (Mauern) stellten sie am vergangenen Dienstag zusammen mit Claudia Nertinger vom Kreisjugendring der Presse vor. Lena Landenberger ist Nachfolgerin von Sabrina Sgoff, die sich woanders hin orientiert hat. Der Übergang erfolgte zur Freude aller Beteiligten nahtlos, es konnte sogar ein Übergabegespräch stattfinden, so dass auch inhaltlich Kontinuität gewahrt werden kann. Ändern werden sich nur die Wochentage: In Mauern ist jetzt montags und dienstags im Wechsel von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr jemand da, in Mauern an beiden Tagen auch wieder im Wechsel von 17 bis 19 Uhr. Beide Bürgermeister äußerten sich sehr zufrieden mit dieser neuen Lösung. Lena Landenberger ist im Kreisjugendring keine Unbekannte. Claudia Nertinger berichtete, dass sie im Gegenteil eine sehr bewährte Kraft sei, die schon öfter auf Honorarbasis für den Kreisjugendring tätig gewesen sei. Darüber hinaus habe sie schon ein Praktikum in der Gemeinde Jugendarbeit machen können, und ihre Familie stammt aus Attenkirchen!

„Ich werde immer wieder gefragt, ob ich meine Schwester sei“, erzählte Lena Landenberger durchaus amüsiert. Sie ist die neue Ansprechparterin für die Jugendlichen in Attenkirchen und Mauern, wo sie nun vorgestellt wurde. Für Attenkirchens Bürgermeister Martin Bormann war die Sache klar: „Die Jugendlichen wissen schon, dass Du nicht beißt.“ Lena Landenberger studiert im letzten Semester soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt „soziale Dienste an Schulen“ in Regensburg und wird im kommenden Frühjahr ihr Studium abschließen. Es wird beim Kreisjugendring ernsthaft darüber nachgedacht, ihre jetzige halbe auf eine volle Stelle auszuweiten.

Eine Entscheidung darüber aber ist noch nicht gefallen. Die personaltechnische Organisation dieses Angebotes an die Jugendlichen in den Gemeinden ist die gleiche wie auch in Au oder Nandlstadt: Der Kreisjugendring fungiert offiziell als Arbeitgeber für die Fachkräfte und erhält dafür Kostenersatz durch die Gemeinden. Das ist ein Modell, das sich seit Jahren bewährt hat, auch in Langenbach, wie Claudia Nertinger vom Kreisjugendring erläuterte. Die Infrastruktur für die kommunale Jugendarbeit ist in beiden Gemeinden ausgezeichnet. In Attenkirchen gibt es einen Jugendtreff im alten Gemeindehaus, wie Martin Bormann berichtete. 

Das Gebäude ist in der Schulstraße 12. In Mauern gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Der Jugendtreff im alten Rathaus, der jetzt erst auf den neuesten Stand gebracht worden ist, und der Jugendtraum an der Schulstraße, wo auch noch weitere Möglichkeiten zur Beschäftigung wie ein Billardtisch oder ein Basketballkorb draußen zur Verfügung stehen. Gewisse Pläne hat die neue Kraft in Mauern auch schon entwickelt - so soll eine Mitwirkung bei der Schlossweihnacht organisiert werden. Hier allerdings gibt es eine kleine Schwierigkeit: Die Zeit für die Ankündigung dieser Aktivitäten ist relativ kurz, wie Bürgermeister Georg Krojer feststellen musste.

Quelle: freising-online

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