Laienbühne Freising

Zwei Einakter von Ludwig Thoma

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Das gesamte Team vor und hinter den Kulissen fiebert der Premiere entgegen: Die Laienbühne Freising präsentiert unter der Regie von Wolfgang Schnetz (oben) die beiden Thoma-Einakter „Erster Klasse“ und „Gelähmte Schwingen“. Fotos: Gleixner
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Regisseur Wolfgang Schnetz im Zugabteil mit einer Gruppe kurioser Menschen.
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Um 20 Uhr hebt sich am morgigen Freitag, 7. Oktober, im Freisinger Asamtheater der Vorhang für die Premiere des aktuellen Stücks der Freisinger Laienbühne.

Das gesamte Team vor und hinter den Kulissen fiebert der Premiere entgegen: Die Laienbühne Freising präsentiert unter der Regie von Wolfgang Schnetz (oben) die beiden Thoma-Einakter „Erster Klasse“ und „Gelähmte Schwingen“. Fotos: Gleixner

Ludwig Thoma ist der Held des Abends, denn aus seiner Feder stammen die beiden Einakter, die das gute Dutzend an Darstellern auf die Bühne bringt: „Erster Klasse“ und „Gelähmte Schwingen“ hat sich Regisseur Wolfgang Schnetz ausgesucht und erklärt: „Er steht auf meiner Wunschliste ganz oben.“

Schon im November war ihm klar, dass - wenn ihm die Spielleitung erneut angetragen würde - die Wahl auf diese beiden Stücke fallen würde.

„Erste Klasse“ gab es einmal als Gemeinschaftsproduktion in den Sechziger-Jahren, „Gelähmte Schwingen“ noch gar nicht in Freising. Gerade dieses Stück ist schwierig zu inszenieren, aber Schnetz plant, die beiden Einakter in die rechte Form zu bringen, um einen runden „Ludwig-Thoma-Abend“ präsentieren zu können.

Der Inhalt von „Erster Klasse“:

Ein Schnellzug der Königlich - Bayerischen Staatsbahn rattert über Land in Richtung München: Das Abteil der Ersten Klasse ist vollbesetzt. Keiner kennt sich, und trotzdem entspinnt sich bald eine rege Unterhaltung. Das heißt: Einer unterhält sich mit allen anderen, bis deren Nerven zum Zerreißen gespannt sind, was wiederum jener Eine nicht spannt: der Landtagsabgeordnete Josef Filser. Und als dann noch sein Freund Festl Gsottmaier ins Coupé steigt, entwickelt sich für den Zuschauer erst recht höchst amüsantes Theater im doppelten Sinne des Wortes.

Der Inhalt von „Gelähmte Schwingen“:

Der Dichter Otto Haselwanter versteht die Welt nicht mehr. Jahrelang als Dichter des Volkes verehrt und umjubelt, wurde sein neuestes Theaterstück vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen und von der Kritik verrissen. Romantik ist passé, jetzt ist Modernes gefragt, schreibt man ihm unerbittlich ins Stammbuch. Und das unterschreibt auch sein Schwiegervater Benno Summerer, ein gstandener Metzgermeister aus München, dessen Tochter Haselwanters Frau ist. Summerer sei nur dann noch bereit, die junge Familie finanziell zu unterstützen, „wenn ab sofort modern dicht‘ werd“, macht er seinem Schwiegersohn klar. Jetzt stehen sich im Hause Haselwanter also zwei Fronten gegenüber. Da hebt Otto Haselwanter an, seine verschmähte Dichtkunst vehement und auf unkonventionelle Art zu verteidigen.

Weitere Termine:

Nach der Premiere geht es an den Samstagen 15., 22. und 29. Oktober weiter.

Eintrittskarten..

gibt es im Vorverkauf bei der Touristinformation am Freisinger Marienplatz, alle Aufführungstermine finden sich im Internet unter www.laienbuehne-.freising.de

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