Von langer Hand geplante Trasse

Ein „Meilenstein“ der Verkehrsplanung

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Die neue Trasse vorgestellt haben Bauamtsleiter Frank Zimmerman (l.) und Bürgermeister Harald Reents.

Es war ein lang gehegter Wunsch und ein bis zuletzt gut gehütetes Geheimnis. Die Gemeinde Hallbergmoos hat mitten im Ort den Grund für eine neue Trasse hin zur ehemaligen B 301 erworben. Nach zähen Verhandlungen, wie es jetzt hieß. Bevor man mit dem Bau beginnen kann, müssen aber erst die alte Ringerhalle und ein Privathaus weichen. Was der Deal am Ende gekostet hat, ist streng geheim.

Schon zu Bürgermeister Stallmeister‘s Zeiten hat man sich um das Grundstück auf dem die alte Ringerhalle steht und die dahinter liegende Wiese bemüht. Um eine Verkehrsentlastung und eine Verbindung zwischen Theresienstraße und Maximilianstraße herzustellen. Die Verhandlungen zogen sich über Jahrzehnte hin. Jetzt hat es endlich geklappt, wie Bürgermeister Harald Reents und Bauamtsleiter Frank Zimmermann jetzt in einer Pressekonferenz sichtlich erfreut und hoch offiziell bekannt gaben. 

Reents sprach von „einem Meilenstein“ in der örtlichen Verkehrsentwicklung und davon dass das eine „weiter wichtige Sprosse“ im Bemühen um eine Entlastung des innerörtlichen Verkehrs erklommen sei. Der Bau der neuen Trasse wird aber noch eine Weile dauern. Momentan stehen der neuen Verbindungsstraße zur Staatsstraße 2055 hin nämlich noch die alte Ringerhalle und ein Wohnhaus im Weg. Die müssen erst abgerissen und die Anwohner eine neue Bleibe finden. Sprich, woanders bauen, wie Zimmermann verriet. 

Vor 2023 sei jedenfalls nicht mit der Fertigstellung der Trasse rechnen, machten der Rathauschef und sein Bauamtsleiter deutlich. Gut 8000 Quadratmeter hat man für die Verbindungsstraße erworben. Sie wird etwa 300 Meter lang und über zwanzig Meter breit sein. An der Kreuzung Maximilianstraße hin zur Predazzoallee soll ein Kreisverkehr entstehen. Die Kosten für die neue Trasse siedelte Zimmermann „im siebenstelligen Bereich“ an. Der Grundstückskauf wohl nicht inbegriffen. Über den hat man laut Reents Stillschweigen vereinbart, in der alles entscheidenden nicht öffentlichen Sitzung. 

Die Angelegenheit galt bis zuletzt als streng geheim. Erst als alles unter Dach und Fach und die entsprechenden Verträge tatsächlich unterschrieben waren, hat man das Geheimnis, in besagter Pressekonferenz nun gelüftet. Die Freude darüber war nach Auskunft von Reents im Gremium groß. Will heißen: Man hat danach auf den nach fast über zwanzig Jahren zustande gekommen Deal angestoßen.

Quelle: freising-online

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