Johannas großer Auftritt

„Weihnachtsmacher“ hatten Stress

+
Freuten sich über die Botschafterin des Moosburger Advents Johanna Wiesheu: Bürgermeisterin Anita Meinelt und Christoph Hübner. 

Der Moosburger Advent ist erstmals praktisch in einer Hand organisiert: Moosburg-Marketing hat ein einheitliches Programmheft gestaltet, in dessen Zentrum ein Sympathieträger steht: Das Moosburger Christkind Johanna Wiesheu, die wie eine der Amtsvorgängerinnen auch hervorragend singen kann, wenn sie auch, wie sie deutlich machte, nicht als Solistin auftreten wird. Aber in der Mädchenkantorei ist sie dabei, spielt Theater und hat von daher kein Problem mit öffentlichen Auftritten, von denen es natürlich wieder eine ganze Menge geben wird. Ihre Eltern stehen voll hinter ihr: „Die waren total stolz, auch die Oma“, erzählte sie. Zum Zug kam sie, weil eine mögliche Bewerberin doch noch kalte Füße bekommen hat. Sie will sich, sagte sie, auch um soziale Belange kümmern in ihrer Amtszeit. Das bedeute konkret, dass sie nicht nur für Kinder, sondern auch für ältere Menschen da sein wird. Begleitet wird sie von vier Engeln. Bei der offiziellen Eröffnung des Moosburger Advents am ersten Dezember allerdings wird sich ihr „Hofstaat“ auf 18 Sterne und Engel vergrößern. Da wird ein „Sternenfest“ stattfinden, nicht zuletzt wegen des Jubiläums der Aktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks, die auch vertreten sein wird.

Mit einigen Veränderungen will die Moosburg Marketing eG den Advent in der Dreirosenstadt noch attraktiver machen als in den vergangenen Jahren: Aus dem Lebkuchenhaus der Vorjahre wird ein Sternenhaus, und Christiane Schrödl hat wieder ein gewaltiges Kunstwerk geschaffen: Das Von der Schreinerei Hölzl gestaltete Märchenbuch wird alle Märchenfiguren aus dem Himmel wie etwa den kleinen Prinz enthalten. „Es soll ein Abend des Staunens werden“, kündigte Erni Pichler von den „Weihnachtsmachern“ an. Moosburg-Marketing-Geschäftsführer Christoph Hübner freute sich, dass derart viele wieder mitmachen und das Programm sogar noch bereichert werden konnte. 

So sind erstmals die Gruppe der „Moordeifn“ mit von der Partie, Elisu plant gleich eine ganze Reihe von Aktivitäten, um nur zwei Beispiele zu nennen. An den Samstagen ist auch wieder Kinderbetreuung im Sternenzimmer geplant. Der Heimatverein hat den Krippenweg wieder im Programm, und am 24. Dezember ist wieder die Lebende Krippe, und zwar ab 14 Uhr wieder im Zehentstadel, genau wie am ersten Weihachtsfeiertag. Am 6. Januar werden dann ab 13.30 Uhr wieder mit viel Fußvolk die heiligen drei Könige eintreffen, auf den König Herodes treffen und zum Zehentstadel ziehen.

 Nicht zu vergessen der Chrsistkindlmarkt am Zehenstadel, er erstmals diesen vollständigen Namen trägt und am 8. und 9., sowie am 15.und 16. Dezember stattfindet und am 15. Dezember voraussichtlich ab 19.30 Uhr mit einer Feuerschau von Kerry Balder bereichert werden soll. Der Lebendige Adventskalender mit eindrucksvollen Märchen-Inszenierungen durch Moosburger Geschäftsleute, Vereine und Bürger ist Dienstags und Donnerstags ab 18 Uhr.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Die beliebten Geschichten der „Hexe Lindenbart“
Die beliebten Geschichten der „Hexe Lindenbart“

Kommentare