Ausstrahlung von „Mein Job dein Job“ im BR

Moosburg und die Münstermusik im Fernsehen

+
Mit Nina und Valita kamen zwei Sängerinnen nach Moosburg, die vom Glauben getragen und mit besten Stimmmaterial ausgerüstet waren. 

Am Montag, 15. April, zeigt das Bayerische Fernsehen zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr die Sendung „Mein Job – dein Job“, bei der zwei Moosburger Chorsänger ihre Plätze mit denen zweier Sängerinnen aus Amerika getauscht haben. Die Freude war groß, als es für Elfriede Kraus und Tobias Lorentschk hieß: „Es geht nach Amerika!“ Erfahren haben die beiden das erst am Tag der Abreise, was Spekulationen, Hoffnungen und Erwartungen in den Tagen und Wochen zuvor nährte. Doch bis es soweit war, mussten erst Formalia erledigt, Termine verlegt und die Reise an sich vorbereitet werden.

Die größte Aufgabe war wohl, sich auf Unbekanntes einzustellen. Nicht das geringste Detail über den Zielort wurde vom Sender preisgegeben. Keine leichte Sache, denn die beiden sollten mit dem Chor dort ein Stück erarbeiten, was an sich schon eine Herausforderung ist und umso mehr, wenn der Chor mit dieser Musik keineswegs vertraut ist. Der Gregorianische Choral stand im Mittelpunkt der Moosburger Dreharbeiten - also Musik, die nicht jedem gleich zugänglich ist. Viele Barrieren gibt es zu überwinden, neben der fremden Sprache sicherlich auch das Fehlen eines durchgängigen Rhythmus. Nach der Verkündung des Tauschortes war gerade deshalb die Überraschung groß: Es ging nach Amerika, genauer in den Südwesten, nach Las Vegas. Die Casino-Hochburg ist nicht gerade bekannt für traditionelle Kirchenmusik, schon gar nicht für Gregorianik. Insofern tauchte eine Vorahnung immer mehr auf, die sich tags darauf bestätigen sollte: Bei dem Tauschchor handelte es sich um einen Gospelchor. 

Aber es war nicht irgendein Gospelchor, sondern der „Las Vegas Mass Choir“, der bereits vor vielen berühmten Persönlichkeiten sang. Nach der Verabschiedung der eigenen Sänger wurden die Gäste aus Amerika begrüßt. Mit Nina und Valita kamen zwei Sängerinnen nach Moosburg, die vom Glauben getragen und mit besten Stimmmaterial ausgerüstet waren – aber eben noch nie Gregorianik gesungen haben. Umso größer war dann die Überraschung, als ihnen mehr und mehr bewusst wurde, was auf sie zu kam. Aber auch die Freude und Begeisterung steigerten sich, da sie von der ersten Minute von der Musik fasziniert waren - woran sicher auch die jungen Männerstimmen, die sie vor dem Münster begrüßten, ihren Anteil hatten. Abwechselnd mit den Probenphasen, zu denen verschiedene Ensembles der Münstermusik zusammenkamen, gab es diverse Freizeitaktivitäten wie eine Turmbesichtigung und einen Ausflug in die Kletterhalle des DAV Freising.

Höhepunkt des Ganzen war sicherlich der große Gottesdienst am Sonntag, bei dem die beiden Gäste auch einen Solopart übernehmen mussten und mit dem Münsterchor und der Schola das bekannte „O happy day“ sangen. Danach hieß es sich langsam schon wieder zu verabschieden, eine anstrengende Rückreise von rund 20 Stunden galt es für Nina und Valita nun zu bewältigen. Doch wie erging es nun Elfriede und Tobias auf der anderen Seite des Atlantiks? Wer das erfahren möchte, dem sei die Sendung am 15. April ans Herz gelegt, und wer es nicht mehr erwarten kann: Bereits jetzt ist die Sendung in der BR-Mediathek verfügbar.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Die Neuauflage eines Klassikers
Die Neuauflage eines Klassikers
Die große Feriengaudi
Die große Feriengaudi
Die entlegensten Winkel der Stadt 
Die entlegensten Winkel der Stadt 
Drei mal Platz drei auf der „Euro“
Drei mal Platz drei auf der „Euro“

Kommentare