Nach Lazarettaufenthalt in Freising geblieben

Die

eigentliche Ursache, dass Adam Kleitsch, der am Montag seinen 80. Geburtstag feierte, in Freising geblieben ist, war ein Luftangriff der Amerikaner am 22. Februar 1945 auf einen Flüchtlingszug bei Marzling. Der in Barbac nähe Fünfkirchen im südlichen Ungarn geborene „Volksdeutsche“ war mit seiner Familie auf dem Weg von Schlesien nach Österreich aus Angst vor einer Invasion der russischen Armee. Bei dem Angriff wurde seine 18jährige Schwester getötet. Neben anderen Verletzungen verlor er auch das rechte Bein. Der damals erst 15jährige Junge kam in das Lazarett auf dem Domberg und dort hat er nach seiner Genesung beschlossen, in Freising zu bleiben. In den Notunterkünften in Lerchenfeld lernte er später auch seine Frau Magdalena kennen und 1953 beschlossen die beiden zu heiraten. Der Ehe entstammen die Töchter Gaby und Angelika. Heute ist Kleitsch stolzer Großvater von seinen drei Enkeltöchtern Daniela, Stefanie und Franziska sowie seinem Enkelsohn Sebastian. Die berufliche Laufbahn begann Kleitsch mit einer Kaufmannslehre, wandte sich dann dem Schneiderhandwerk zu und führte als Schneidermeister bis 1962 einen eigenen Betrieb in der Rotkreuzstraße. Im Anschluss war er dann 28 Jahre in der Amtskasse der Weihenstephaner Verwaltung tätig. Das Forum schließt sich den zahlreichen Gratulanten an und wünscht dem Jubilar noch viele frohe Jahre im Kreis seiner Familie.

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