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Denkanstöße aus der Bürgerschaft

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Auf dem Foto von links die Gemeinderätinnen Ursula Schablitzki, Manuela Auinger, Beate Frommhold-Buhl.

Nach dem Besuch von insgesamt sechs Vierteln und vier Dörfern ist auch die zweite Runde der SPD-Aktion „Wir müssen reden“ abgeschlossen. „Das Echo war durchweg positiv. Wer nicht zum Stand kommen konnte, hatte die Möglichkeit, sich online zu beteiligen, was viele auch genützt haben. Es wurde keineswegs nur kritisiert, für jedes Viertel gab es auch viel Lob“, erklärte SPD-Vorsitzende Beate Frommhold-Buhl.

Schwerpunkte einer Auswertung der Fragebögen und Gespräche in Massenhausen, Giggenhausen, Neufahrn-Nord, zwischen Echinger-Straße und Lohweg, und zwischen Bahnhofstraße und Max-Anderl-Straße. Gemeinsame Themen aller Gebiete waren zu schnelles Fahren, fehlende Verkehrskontrollen und zu seltenes Einsetzen der Geschwindigkeitsmessgeräte. Überquellende Papierkörbe und Müllablagerungen bei Glascontainern, schwer einsehbare Straßeneinmündungen durch zu hohe Hecken privater Gärten, und das fehlende Einschreiten der Gemeinde in diesen Fällen. Häufig wurde kritisiert, dass Flughafenparker ungehindert überall stehen können. Besonders genannt wurde der Parkplatz beim Gymnasium, wo regelmäßig Ortsfremde zum Nulltarif ihr Auto abstellen, wenn sie in den Urlaub fliegen. In Neufahrn Nord wurde vor allem die oft verschmutzte Unterführung stark kritisiert. Die Ausfahrt der Massenhausener Straße auf den Kurt-Kittel-Ring wird nach wie vor häufig als unübersichtliche Gefahrenquelle genannt. Die Anwohner erwarten dringend eine Reinigung der Straßenlampen. Auch junge Eltern meldeten sich zu Wort: Sie wünschen sich Spielgeräte für die ganz Kleinen, und einen Bolzplatz für die Großen. Das Gebiet zwischen Echinger Straße, Am Hart, Lohweg und Dietersheimer Straße: Hier wurde die Straße am Hart als gefährlich angegeben. Von vielen Standbesuchern wurde die Wiederbelebung des früheren Avongeländes ausdrücklich begrüßt, Sorgen macht aber eine mögliche nächtliche Lärmbelastung. Die Echinger Straße wurde übereinstimmend als unzumutbar und gefährlich bezeichnet, genannt wurden hier beidseitig parkenden Lieferfahrzeuge und der starke LKW-Verkehr. Massenhausen: Eltern wünschen sich Spielmöglichkeiten für die ganz Kleinen. Bemängelt wurde die Verkehrssituation An der Moosach durch parkende Autos und wendende LKW. Als gefährliche Rennstrecke wurde mehrfach die Verbindungsstraße nach Neufahrn bezeichnet. Thema waren auch fehlende Radwege, zum Beispiel Richtung Freising und die schlechte Busverbindung. „Wir sind vom Hauptort abgeschnitten. Auch für Studenten in Weihenstephan ohne Führerschein ist unser Gebiet nicht attraktiv“, klagte ein Anwohner. Giggenhausen: Zwei Verkehrsspiegel seien nötig, Ecke Gartenstraße, Schaidenhauser Straße, und bei der Abbiegung der Gaststätte in die Schaidenhauser Straße. Dringend erforderlich sei eine Straßenüberquerungshilfe für Schulkinder beim Wirt. Max-Anderl-Straße und Nebenstraßen: Parken und rücksichtslose Autofahrer waren Thema Nummer 1. Bemängelt wurde, dass die Straßenlampen nicht auf der Seite des Radwegs stehen, so dass dieser abends im Dunkeln liegt. Nach einer Pause wird die Aktion „Wir müssen reden“ in weiteren Vierteln fortgeführt. Auf der Homepage www.spdneufahrn.de können aber jederzeit weitere Fragebögen ausgefüllt werden.

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