Neujahrsempfang der Gemeinde Eching

Beschwingt ins neue Jahr

Mit einem Musical-Medley aus „MyFair Lady“ eroberte der Musikverein St. Andreas unter Leitung von Michael Werner beim Neujahrsempfang der Gemeinde Eching  einmal mehr die Herzen des Publikums.

„Aus Eching für Eching“, nach diesem Motto gestalteten Musikschule und Musikverein St. Andreas mit einem vielfältigen Programm das Neujahrskonzert im Bürgerhaus. Bürgermeister Josef Riemensberger appellierte in seiner Neujahrsansprache an die „Bürgergesellschaft“ sich weltoffen und hilfsbereit für Flüchtlinge einzusetzen und sie in der Gemeinde willkommen zu heißen. Ausdrücklich dankte er allen, die sich ehrenamtlich dafür engagieren.

Die Besucher des Neujahrskonzerts und die Gäste des anschließenden Empfangs der Gemeinde folgten zunächst im ersten Teil des Konzerts den Darbietungen der Musikschule Eching. Bestens angekommen ist dabei die Sopranistin Anna-Lena Pflügler, die am Klavier begleitet von Edita Gelic beschwingt mit Melodien aus „Cats“ und der „West Side Story“ unterhielt. Publikumsliebling ist auch das Salonorchester unter Leitung von Georg Strassmann, das viel Applaus erntete. Das Klarinetten-Ensemble brachte unter anderem Astor Piazolla zu Gehör und der junge Niklas Lohmann (Klavier) eröffnete mit Rachmaninoff. Eng wurde es auf der Bühne als dann das Orchester des Musikvereins St. Andreas übernahm. Unter Leitung von Michael Werner zeigten die Musikerinnen und Musiker einmal mehr was erstklassige Blasmusik alles sein kann. Auftakt war mit einer Renaissance Suite von Tilman Susato, es folgte „Alcazar“ von Llano, das perfekt dargebotene „Arsenal“ von Jan van der Roost und schließlich ein mitreißendes Musical-Medley aus „My Fair Lady“. Sogar einen politischen Bezug hatte das Orchester gefunden: An Alcazar hätten auch Generationen herumgebaut und dennoch sei es Weltkulturerbe geworden. Es bleibe also noch Hoffnung für den bevorstehenden Rathausum- oder Neubau. Das sah Bürgermeister Josef Riemensberger auch so. Zahlreiche Ehrengäste aus allen Ebenen der Politik folgten seiner Neujahrsansprache. Riemensberger verwies darin erneut mehr auf die Herausforderungen die Betreuung, Unterhalt und Sanierung der gemeindlichen Gebäude und des Straßenbestands darstellen und versprach einen verantwortlichen Umgang mit den Steuergeldern. Er begrüßte „Mut zur Veränderung“ warnte aber vor „Horrorszenarien“, die nicht mit konkreten Vorschlägen hinterlegt seien. Fortschritt sei nicht Selbstzweck, sondern habe das Ziel die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

Quelle: freising-online

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