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Palzing: „Prost - auf die Nachbarn!“ - Vierter Regionalkrimi von Friedrich Kalpenstein ist jetzt erhältlich

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Von: Lena Hepting

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Erfolgsautor Friedrich Kalpenstein war zu Gast in unserer Redaktion.
Erfolgsautor Friedrich Kalpenstein war zu Gast in unserer Redaktion. © Wagner

„Prost auf die Nachbarn“! Der vierte Regionalkrimi des Palzinger Autors Friedrich Kalpenstein ist auf dem Markt. Und in Brunngries wird damit weiter gemordet...

Ungebremst mit Vollgas gegen eine mächtige Eiche - das geht schief. An den Bremsen wurde nachweislich manipuliert - das hat der früher so erfolgreiche Advokat Kurt Lehmann nicht überlebt - zum Glück nur in der Fiktion des Autors Friedrich Kalpenstein, der gerade seinen vierten Regionalkrimi „Prost - auf die Nachbarn!“ veröffentlicht hat.

Friedrich Kalpenstein: Mit Buch oder Hörbuch den Fall lösen

Da ist die „TuF“-Methode gefragt: Constantin Tischler von der Brunngrieser Polizei und sein spröde-skurriler Adjutant Felix Fink nehmen sich des Falles an, und Fink hat alsbald den örtlichen Kfz-Fritzen Franz Steiner im Verdacht. Ist der Fall schnell erledigt? Wohl kaum, denn es dauert schon knapp 350 Seiten, bis Kalpenstein den Regionalkrimi auflöst. Oder auch zehn Stunden, denn Helmfried von Lüttichau hat das zugehörige Hörbuch mit dieser Länge eingesprochen.

Nach den so erfolgreichen „Herbert“-Klassikern hat sich Kalpenstein mittlerweile auf Verbrechen im Chiemgau - genauer: Im fiktiven Ort Brunngries - verlegt und erweitert seine Fanschar damit nachhaltig, denn auch Kommissar Tischler überzeugt als kriminalistischer Charakterkopf in der Provinz.

Friedrich Kalpenstein: Recherchearbeit erweitert den Horizont

Die meiste Arbeit mit dem ungelösten Kriminalfall neben den beiden Protagonisten „TuF“ hatte sicher der Autor, Friedrich Kalpenstein aus Palzing, der zwar das nötige Talent und Handwerkszeug für seine kesse Schreibe hat, dennoch aber nichts dem Zufall überlässt. Auf die Ideen folgt der Plot, und dann geht die Detailarbeit los.

Was Kalpenstein zumindest theoretisch mittlerweile alles draufhat, kann sich sehen lassen: „Cocktails mixen, ein Salonbeuscherl kochen oder kriminalistische Vorgehensweisen habe ich mir schon angeeignet“, sagt Kalpenstein, für den detaillierte Recherche der nötige Grundstein für schriftstellerischen Erfolg darstellt. Im vorliegenden Fall musste er an Mechanik, Physik und Anatomie ran, weshalb sich der dramatische Verkehrsunfall gleich zu Beginn des Buchs für den Leser auch wie in Zeitlupe abspielt.

Friedrich Kalpenstein: Platz sieben der BILD-Bestseller-Liste

Kalpenstein weiß schon, woran genau der jähzornige Herr Lehmann schlussendlich gestorben ist. „Es ist schon erstaunlich, dass ein Gerichtsmedizinier von einem toten Menschen viel mehr erzählen kann als wenn er sich lange mit ihm unterhält“, sagt der Autor und fährt lachend fort: „Wenn sich ein Kriminaler den Verlauf meines Browsers anschaut, klingeln die bestimmt sofort bei mir!“ Die Recherche muss akribisch sein, da lässt der 51-Jährige nicht mit sich verhandeln: „Ein Forensiker soll ja nicht sagen, was schreibt denn der für einen Schmarrn!“

Und weil Kalpenstein da auf die Details achtet, hat er den nötigen Wissensvorspung, den sich Tischler und Fink erst noch ermitteln müssen. Es wird ihnen wohl gelingen nach manch Irrung und privater Ablenkung, der Weg dorthin ist für die Leser indes wieder ein Spaß. So zumindest die ersten Bewertungen, denn nach drei Wochen hält „Prost - auf die Nachbarn“ schon auf Platz sieben der BILD-Bestseller-Liste.

Künstler bleibt Künstler - und so hat Kalpenstein ganz nebenher sein Alter Ego Ben Valdern wieder aufgeweckt. Fast parallel mit dem Erscheinungstermin des neuen Krimis erscheint Anfang der kommenden Woche auch der neue Schlager-Hit „So heiß“, ein Dance Remix des „Münchner Freiheit“-Erfolgs aus dem Jahr 1988 - unbedingt streamen!

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