Personalfeierstunde im Rathaus Freising

Ehrungen und Abschied von Robert Zellner

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Herzlich bedankte sich Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher (Mitte) bei Helmut Brumer, Robert Zellner und Eveline Richter (v. l.) für ihren langjährigen Einsatz. Im Namen der Belegschaft gratulierte Personalratsvorsitzende Monika Zauner. 

In einer Feierstunde sprach Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher heuer bereuts zum zweiten Mal hochverdienten Mitarbeitern seiner Stadtverwaltung seine Anerkennung aus. Dabei wurden Eveline Richter und Helmut Brumer für ein Vierteljahrhunder Dienst Fürs Rathaus geehrt - und mit Robert Zellner ein echter „Selfmade Man“ der Freisinger Verwaltung in den Ruhestand verabschiedet.

In kleiner, dafür um so gemütlicherer Runde begrüßte Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher vor wenigen Tagen geschätzte Kollegen zur zweiten Personalfeierstunde in diesem Jahr. Ein Abschied und zwei Dienstjubiläen standen auf dem Programm. „Mein herzlicher Dank gilt Ihnen als große Stützen der Stadt Freising“, versicherte der OB den Ehrengästen. Die berufliche Vita der drei Beschäftigten illustriere dabei die Bandbreite der Verwaltung: Von der Betreuung der Jüngsten über die Begleitung von Menschen, die sich in Freising niederlassen und bauen wollten, bis hin zu alltäglichen Themen wie Freizeit, Tierhaltung, Feste und sozialen Fragen. „Sie sorgen dafür, dass alles so gut funktioniert“, bedankte sich Eschenbacher. An der festlichen Tafel nahmen auch die aktuellen und ehemaligen Vorgesetzten Platz, um die langjährigen Mitarbeiter für ihren außerordentlichen Einsatz zu ehren. Für den Personalrat überreichte Vorsitzende Monika Zauner ein kleines Präsent. Mit großem Bedauern wurde Robert Zellner verabschiedet, der bis Ende März dieses Jahres die große Abteilung „Soziales“ geleitet hatte. 

„Du bist 1992 als Außendienstmitarbeiter der Verkehrsüberwachung gekommen, hast einen Lehrgang dafür gemacht – und den Dienst nie angetreten“, schilderte der OB. Auf Grund seiner Fähigkeiten seien ihm stets neue Funktionen anvertraut worden: „Fortbildung, neue Aufgabe, Fortbildung, neue Aufgabe: Das zieht sich durch Dein Berufsleben.“ Abschied mit ehrlichem Bedauern Eschenbacher skizzierte das riesige Arbeitsfeld von Zellner. Katastrophenschutz, Feuerwehr und Ordnungsamt gehörten ebenso dazu wie soziale Themen aller Art: Interkulturelle Arbeit, Betreuung Nichtsesshafter, die Wohnungsvergabe, Agenda-Arbeit oder Seniorenbetreuung. Das seniorenpolitische Gesamtkonzept der Stadt habe Robert Zellner auf den Weg gebracht und federführend gemanagt. „Vorbildlich“ sei sein Umgang mit Menschen gewesen und „Deine empathische Haltung“, sagte der OB und fügte persönlich hinzu: „Ich schätze besonders Deine unkonventionelle und unkomplizierte Art – ich vermisse Dich.“ Dass Zellner und Referatsleiter Karl-Heinz Wimmer ein „Dream-Team“ gebildet hätten, bestätigten beide lächelnd. 

Wimmer betonte seine große Wertschätzung und bedankte sich bei seinem Kollegen für die „auch menschlich perfekte Zusammenarbeit“. Etwas kürzer, aber nicht weniger herzlich fielen die Ehrungen von Eveline Richter und Helmut Brumer aus, die für 25 Jahre im öffentlichen Dienst ausgezeichnet wurden. Wobei Eveline Richter 1994 ihren Dienst in Pulling als Erzieherin mit der Absicht antrat, nur ein Jahr zu bleiben. Dass sie es bis heute nicht nur „ausgehalten hat“, wie Wimmer augenzwinkernd anmerkte, sondern mit dem Kindergarten Regenbogen eng verbunden sei, beweise ihr täglich einstündiger Anfahrtsweg. Der engagierten Erzieherin attestierte er Flexibilität, Belastbarkeit „und eine Ruhe, die man in diesem Beruf dringend braucht“. Helmut Brumer ist seit seinem Dienstbeginn ununterbrochen mit der Tätigkeit als Baukontrolleur betraut – als einziger in dieser Funktion bei der Stadt Freising. Brumer sei „das sehende Auge für das Bauamt“, wie Stadtdirektor Gerhard Koch hervorhob, er kenne das Stadtgebiet mit 88 Quadratkilometern und die Geschichte der Gebäude so gut wie kaum ein anderer. 

„Der Umgang mit Bauherren, Architekten und erbosten Nachbarn ist nicht immer einfach“, wusste Koch, doch Brumer besitze Fingerspitzengefühl, sei ein echter Fachmann und wisse, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Das gewaltige Arbeitsvolumen des Baukontrolleurs machte Koch abschließend mit einer Zahl deutlich: Rund 10000 Bauanträge oder -verfahren habe Brumer mittlerweile begleitet. Die Hauptpersonen der Feier nützen dann bei einem gemeinsamen Mittagessen die Zeit, die Ehrungen ihrer Vorgesetzten mit ihren Erlebnissen und so mancher Anekdote zu ergänzen.

Quelle: freising-online

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