Peter Anneser ist der Beste

Scho

n direkt nach Abschluss der ersten Moosburger Stadtmeisterschaften im Golf stand fest, dass dieses Auftaktturnier im kommenden Jahr fortgesetzt würde. Die Rezensionen der Verantwortlichen fielen unisono blendend aus: „Natürlich hatten wir auch Glück mit dem schönen Wetter, aber wir hatten bei fast 80 Anmeldungen nur eine Absage“, bilanzierte Jörg Adrian Weber, Manager des austragenden Golfclubs Holledau in Tegernbach. „Toll auch, dass Moosburgs Bürgermeisterin Anita Meinelt trotz ihres vollen Terminkalenders die Zeit fand, am Golfplatz und auch bei der Abendveranstaltung anwesend zu sein.“ In der Tat: Dass die Rathauschefin routiniert einputtete, war nicht selbstverständlich, denn „das war ja grad mal ein halber Meter, aber ich bin dermaßen die Rathaustreppe herunter gestürzt – mein ganzer Schultergürtel ist grün und blau“. Obwohl es nur ein halber Meter war, hat Fred Fuggenthaler die Befähigung sofort erkannt: „Sie hat ja zum ersten Mal den Schläger in die Hand genommen und erkannt, wie es ist, mit einem viel zu großen Schläger einen viel zu kleinen Ball in ein viel zu kleines Loch zu befördern. Aber sie hat Talent!“ Natürlich gab es auf dem anspruchsvoll gesteckten Green aber auch faktische Sieger: Stadtmeister wurde der Tegernbacher Peter Anneser mit 23 Punkten, Meisterin wurde Gabriele Rymus mit zehn Punkten – beide vom Golfclub Holledau. Und alle Teilnehmer schwärmten vom jüngsten Starter, dem erst achtjährigen Florian Wiedl, der in der Handicapklasse D auf dem dritten Platz landete. Sponsor und Veranstalter Jürgen Appel ließ die Konkurrenz in der Handicapklasse B hinter sich, verzichtete aber auf den Titel, so dass Nachrücker Florian Enke zum Sieger in dieser Disziplin ernannt wurde. Nettsieger der Handicapklasse A wurde Erich Bauer vom Golfclub Holledau vor Hans Stich. Bei der Abendveranstaltung wurden dann die Sieger geehrt, doch im Zentrum der Stunden im Moosburger Zehenstadel stand die Tombola, die den Erlös für den wohltätigen Zweck hochtreiben sollte – und dies auch tat: Insgesamt 1500 Euro konnte Anita Meinelt von Jürgen Appel und Hans Peter Gulder von der mitveranstaltenden Freisinger Bank entgegen nehmen, die an den Kinderschutzbund Moosburg (200 Euro) und die Skaterinitiative Moosburg (1300 Euro) gehen. Im Namen der Jugendlichen dankte die Bürgermeisterin und empfahl: „Kaufen Sie im nächsten Jahr doppelt so viele Lose, dann können wir vier Einrichtungen bedenken!“

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