Schulkinowoche

Das Mekka für cineastische Schüler

Der Film „Das Kleine Gespenst“ wird einer der Hits bei den Schulkinowochen in Moosburg. Josef Dollinger hat das Plakat schon.

Es wird eine ganz große Sache für Moosburg: Selbst aus Freising vom Domgymnasium kommen Schüler in die Dreirosenstadt, weil Moosburg bekanntlich ein Kino hat, und Freising nicht mehr.

Das hat Folgen für die Domstädter: Sie sind aus dem Programm „Schulkinowochen“ heraus gefallen, und Josef Dollinger, der sich mit seinem Rosenhofkino schon seit Jahren um die Aufnahme bemüht, rückte sofort in die Lücke ein. „Uns geht es um eine flächendeckende Versorgung“, sagte die Verantwortliche Barbara Winkler, die bei einer von Dollinger organisierten Pressekonferenz per Telefon zugeschaltet war. Und das Rosenhofkino bleibt drin im Programm. Das steht jetzt auch fest, eine Sache, bei der Dollinger hörbar aufatmete. Die Zahlen sind imposant: Rund 1000 Schülerinnen und Schüler werden in dieser Woche vom 31. März bis zum 4. April kommen. Diese Zahl könnte sogar noch deutlich steigen. Sie haben diese Filme im Unterricht vorbereitet und werden sie auch noch nachbesprechen. Das Programm umfasst zehn Filme, die aus einer Liste von 40 Angeboten heraus gefiltert worden sind und nach den Worten von Barbara Winkler ausgewählt worden, weil man die verschiedenen Altersgruppen und auch Schulfächer abdecken wollte. Gleichwohl wird es große Unterschiede geben: Der Film „das kleine Gespenst“ wird in gleich zwei Säälen gleichzeitig laufen müssen, so viele wollen ihn sehen. Technisch ist das für Dollinger kein Problem. Wichtig für Schulen und vielleicht interessierte Elternvertreter: Es können sich noch bis zum 16. März Schulen für das Programm anmelden. Das Programm wird gestartet vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, das unter www.schulkinowoche-bayern.de Informationen auch über die Anmeldeformalitäten bereitstellt. Die Unterrichtsmaterialien werden auch von dort kommen. Josef Dollinger freut sich schon auf das junge Publikum: „Wir werden eine ganze Woche lang in vier Sälen spielen“, kündigte er an. Obendrein werde es ein „Kinoseminar“ geben: Der Schauspieler Aykut Kayacik kommt aller Voraussicht nach nach Moosburg. Er hat in den im Rahmen des Programms gezeigten Filmen „Almanya“ und „Das kleine Gespenst“ mitgespielt, wird für Fragen der Schüler bereit stehen und mit Sicherheit eine Menge über das Geschäft zu erzählen wissen.

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