20 Jahre Stockschützen Wolfersdorf

Jetzt wird gefeiert!

Die Wolfersdorfer Stockschützenhalle ist ein Aushängeschild des Dorfs - dort findet das große Festwochenende zum 20. Geburtstag der Stockschützen statt.

Seit mittlerweile 20 Jahren schießen die Stockschützen vom SV Wolfersdorf heuer auf die Daube - für die zielsicheren Sportler ein Grund, kräftig und lang mit der ganzen Bevölkerung aus Nah und Fern und Freunden aus dem kärtnerischen Dellach zu feiern. Schon am kommenden Samstag, 21. Mai, geht‘s mit der Oberpfälzer Kultgruppe „Altneihauser Feierwehrkapelln“ in der Stockschützenhalle los. Das große Festwochenende schließt sich dann vom 27. bis 29. Mai an. Die „Summer Bang Night“-Hallenparty mit DJ Enargy eröffnet die bunten Tage am 27. Mai, ein großer Festabend unter Schirmherrschaft von Wolfersdorfs Bürgermeister Sebastian Mair schließt sich am Samstag an. Ab 19 Uhr führt der „Aurer Jackl“ mit seiner Bauchrednerpuppe „Luggi“ durch Ehrungen und das weitere Programm, das die Trachtenkapelle aus Dellach im Gailtal gestaltet. Von dort werden Stockschützenfreunde der Wolfersdorfer zum Besuch erwartet. All zu lang darf der Abend allerdings nicht werden, denn mit dem Weckruf am Sonntag um 7.30 Uhr geht‘s auf die Zielgerade. Nach dem Festgottesdienst und dem Mittagessen klingt das Wochenende in der Stockschützenhalle für alle Gäste aus.

Mit einer insgesamt vier Tage währenden Party feiern sich die Wolfersdorfer Stockschützen anlässlich des 20. Vereinsgeburtstags ab dem kommenden Samstag, 21. Mai, ausgelassen selbst. Das gesamte Programm ist der Internetseite www.stockschuetzen-wolfersdorf.de zu entnehmen. Die Idee zur Gründung des Vereins entstand im Winter 1995/6, als wegen der kalten Witterung recht lange auf dem Wolfersdorfer Eisweiher Eisstock geschossen werden konnte. Die Idee: Das soll auch im Sommer möglich sein! 30 Interessierte unterzeichneten den Antrag an die Gemeinde, Asphaltbahnen zu errichten - und schon im April 1996 begannen die Bauarbeiten nahe des Bauhofs. In der Rekordzeit von acht Wochen und in etwa 1000 freiwilligen Arbeitsstunden wurden die Bahnen mit Beleuchtung, Asphaltdecke und Markierungen fertig gestellt. Parallel dazu wurde der „SV Wolfersdorf - Stockschützen“ mit 44 Gründungsmitgliedern aus der Taufe gehoben. Die packten auch weiterhin kräftig zu - und gemeinsam gelang es, das Stockschützenheim in Holzständerbauweise direkt neben den Bahnen zu errichten. Doch auch damit nicht genug: Eine eigene Stockschützenhalle schwirrte durch die Köpfe der Mitglieder - und die große weltweite Finanzkrise des Jahres 2008 wussten die Wolfersdorfer Stockschützen für sich zu nützen: Historisch niedrige Darlehenszinsen ermutigten sie zur Erweiterung der Anlage um eine Bahn sowie eine Überdachung, so dass eine schmucke Halle entstehen sollte. Zur Finanzierung der rund 400000 Euro teuren Maßnahme wurde auf dem Dach eine Fotovoltaik-Anlage errichtet, die der Verein selbst betreibt. Seit genau fünf Jahrten fließen nun jährlich 93000 Kilowattstunden umweltfreundlicher und sauberer Strom vom Dach der Stockschützenhalle ins Stromnetz. Welches Potenzial die Halle hat, die Pfarrer Franz Turek im Oktober 2011 einweihen konnte, ist unverkennbar: Für Großveranstaltungen scheint sie wie geschaffen, was die Wolfersdorfer schon oftmals bewiesen haben. Im Vordergrund bleibt aber der Sport: Flachbildschirme und Kameras über allen fünf Bahnen ermöglichen es, dass Schützen und Zuschauer Stock und Daube auch auf der abgewandten Bahnseite ideal sehen können, die Darstellung der Zwischenresultate bei Turnieren mittels eines eigenen Ergebnismonitors ersetzt das bis dato nötige Anbringen von Zetteln und erhöht den Service für Zuschauer. Eine Garage und ein Toilettenbereich komplettieren das Gelände, das nun für den 20. Geburtstag der Wolfersdorfer Stockschützen den perfekten Rahmen bietet.

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