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Der Landkreis kriegt sein Tierheim

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Tatendurstig: Joseph Popp, Vorsitzender des Tierschutzvereins Freising, muss sich nun an den Grundstückserwerb, die Planung und Finanzierung der Tierherberge für den Landkreis Freising machen. Eine Aufgabe, die er mit Elan angehen will.

Der Gemeinderat Neufahrn hat getagt und abgestimmt: Der Tierschutzverein Freising kann für den lang geplanten Bau eines Tierheims zwei Hektar Fläche zwischen Mintraching und Dietersheim für fünf Euro pro Quadratmeter erwerben. Summa summarum 100000 Euro. Das bedeutet: Der Verein um Vorsitzenden Joseph Popp  hat nun Planungssicherheit

Für 100000 Euro kann der Tierschutzverein Freising zwei Hektar Grund an einem für den Bau eines Tierheims geeigneten Geländes zwischen Mintraching und Dietersheim auf dem Gebiet der Gemeinde Neufahrn erwerben. Das hat das Neufahrner Parlament so beschlossen. Nun kann es an die Planung gehen. Nun beginnt, wie Joseph Popp, Vorsitzender des Tierschutzvereins berichtet, die Suche nach einem geeigneten Architekten, der schon den Grundstückskauf abwickeln kann und sich dann an die Planung des Funktionsbaus macht.

In jedem Fall benötigt der Verein für den Bau eines Tierheims für den gesamten Landkreis einen Krdeit, der durch kommunale Bürgschaften abgesichert ist. Popps Dank gilt jetzt schon dem Neufahrner Bürgermeister Rainer Schneider und Landrat Michael Schwaiger, der die Koordinierung der gemeindlichen Beteiligung am Projekt übernimmt. Beispiel gebend soll dabei die Stadt Freising sein, die im Stadtrat bereits im Jahr 2012 beschlossen hatte, sich mit 90 Cent pro Einwohner an den Betriebskosten des Tierheims zu beteiligen. Diese Regelung soll auch für alle anderen Kommunen im Landkreis  angewandt werden. Abzüglich der Gemeinden Rudelzhausen, Au/Hallertau und Nandlstadt, die in den Zuständigkeitsbereich des Tierschutzvereins Hallertau fallen.

Für die Kapazitätsplanung der Tierherberge wurden die Statistiken der vergangenen drei Jahre herangezogen, die einen Durchscnittswert von 548 Tieren im Jahr ergibt (225 Katzen für das Kastrationsprogramm, also Kurzzeitaufnahmen, 201 Katzen, 69 Kleintiere und 53 Hunde). 

„Die Tierherberge muss auf alle Fälle diese Größenordnung schultern können“, so Popp. An Hand der Einwohnerzahlen der Gemeinden, für die der Tierschutzverein Freising verantwortlich zeichnet, errechnet der Verein somit eine jährliche Unterstützung von knapp 140000 Euro - eine Summe, die in etwa ein Zehntel der Baukosten darstellt.

Das aktuell verfügbare Eigenkapital des Tierschutzvereins Freising beträgt rund 150000 Euro, der Rest muss finanziert werden. Dies wiederum ist eine Aufgabe, bei der Popp nicht bang wird, für ihn war das Wichtigste die Suche nach einem rundum geeigneten Standort für die Tierherberge.

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