THW Freising

Einsatz bringt ein tragisches Ergebnis

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In mühevoller Detailarbeit durchforsten die Einsatzkräfte das Gelände des Feldstadels. Eine leblose Person wurde aufgefunden. 

Kurz vor dem Silvestertag war in Attaching eine Scheune in Brand geraten, was einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (Foto) auslöste. Das Gebäude ist dennoch vollständig niedergebrannt und hinterließ überdies einen tragischen Fund: Aus dem Brandschutt wurde eine tote Person geborgen - ersten Indizien nach ein Wohnsitzloser, der sich in der Scheune aufgehalten hatte.

Die nach dem Brand eines Feldstadls in Freising-Attaching aufgekommenen Befürchtungen bestätigten sich leider am Samstag vor Silvester: Die Polizei fand mit Hilfe eines Leichenspürhunds eine Leiche im Brandschutt. Das Technische Hilfswerk Freising war zu dem Zeitpunkt zur Ausleuchtung des Brandobjekts vor Ort. Nach dem Vollbrand eines Feldstadls in Freising-Attaching forderte die Polizeiinspektion Freising die Beleuchtungskomponente des THW Freising zur Ausleuchtung des Brandobjekts aus. 

Das Gelände sollte nochmals mit einem Suchhund abgesucht werden da es Aussagen gab, dass zwei Wohnsitzlose auf dem Gelände hausen würden. Fünf Freisinger Einsatzkräfte rückten mit dem Gerätekraftwagen-Beleuchtung mit Lichtmast und einem Lichtmastanhänger an der Einsatzstelle an und bauten eine blendfreie Ausleuchtung auf. Bald darauf bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen: Der Suchhund schlug an, die Einsatzkräfte fanden eine Leiche im Brandschutt. Das THW wurde gebeten, die Einsatzstelle zu sichern, da eine detaillierte Absuche des Geländes zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich war. Zur Sicherung des Geländes wurde der THW-Ortsverband Freising nachalarmiert.

Die 15 Einsatzkräfte transportierten rund 130 Meter Bauzaun mit Kipper und Plattformanhänger an die Einsatzstelle. Nach rund einer Stunde war das Brandobjekt komplett mit Bauzaun abgeriegelt und die Einsatzkräfte konnten gegen 22 Uhr wieder in die Unterkunft einrücken. Zur weiteren Absuche des Geländes rückten am folgenden Sonntag erneut acht Einsatzkräfte mit einem LKW mit Ladekran und Baggerschaufel sowie einem Radlader an die Einsatzstelle aus. Gemeinsam mit der Kriminalpolizei wurde der Brandschutt schichtweise abgetragen und auf Spuren untersucht. 

Mit einer der OV-eigenen Drohnen wurden im Auftrag der Polizei trotz der widrigen Wetterbedingungen Luftbilder vom Einsatzort in hoher Auflösung angefertigt. Gegen 14 Uhr konnte dieser Einsatz – der vierte für das THW Freising seit den Weihnachtstagen – beendet werden und die Einsatzkräfte in die Unterkunft einrücken. Nach einer gründlichen Reinigung der eingesetzten Geräte und Fahrzeuge war das einsatzlastige Wochenende am frühen Abend für die THW-Kräfte zu Ende.

Quelle: freising-online

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