Ver.di wird aktiv

Appell an die große Politik

Andreas Faltermeier (l.) und Josefine Schreck übergaben als Vorsitzender und Stellvertreterin von Verdi  im Kreis Freising Ewald Schurer eine Resolution gegen befristete Arbeitsverhältnisse bei der Post.

Die Dienstleistungsgesellschaft „Verdi“ im Kreis Freising nützt jede Gelegenheit, gegen die Politik der Post bei den Arbeitsverträgen Front zu machen. Die Post beteiligt sich nämlich nach Gewerkschaftsangaben an dem allgemeinen Trend, nur noch befristete Arbeitsverträge zu machen.

Der Paketsektor boomt, vor allem durch den zunehmenden Internet-Handel. „Dies führt dazu, dass die Deutsche Post AG seit geraumer Zeit Beschäftigung aufbaut“, heißt es in einer Resolution, die jetzt den Abgeordneten Ewald Schurer (SPD) übergeben wurde. Schurer ist Betreuungsabgeordneter auch für den Wahlkreis Freising. „Der Beschäftigungsaufbau erfolgt allerdings praktisch ausschließlich über befristete Beschäftigungsverhältnisse“, so die Kritik der Gewerkschaft, die vor allem die jahrelangen „Kettenverträge“ abgeschafft wissen will. Dabei geht es der Gewerkschaft nicht allein um die Beschäftigten, sondern auch um das Unternehmen selbst, das auf diese Weise auch keine langfristige Perspektive aufbauen könne. „Wir bitten sie hierbei um ihre Unterstützung“, heißt es am Schluss. Schurer hat damit Post für Arbeitsministerin Nahles.

Quelle: freising-online

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