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Verfilmte Kunst

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Ein Teil der Künstler, die nicht im Diözesanmuseum ausstellen können und deren Ausstellungen nun verfilmt werden, vorne von links: Eva Wilcke, Alexandra M. Hoffmann und Getrtrud Becker-Kias. Hinten von links: Carmen Roll vom Diözesanmuseum, Maria Kiess, Elisabeth Seitzl, Julia Werkmeister und Konrad Dördelmann.

Zehn Tage vor Beginn der Ausstellung "Areale" während der Freisinger Kulturtage musste das Diözesanmuseum, wo die Ausstellung hätte stattfinden sollen, schließen.

Freising (kr) Das Museum muss den Brandschutz modernisieren, außerdem musste ein Nutzungsänderungsantrag für den Museumsbetrieb gestellt werden. Darüber hinaus soll das Museum auch architektonisch neu gestaltet werden. Wohin also mit der Ausstellung "Areale", einer Initiative Freisinger Künstler? Eine Lösung ist gefunden. Die Künstler stellen ihre Werke im Diözesanmuseum aus. Da dürfen die Besucher aber nicht hinein. Also dreht der Freisinger Filmemacher Florian Kiess einen Film über die Ausstellung, der im Weihenstephaner Saal im Diözesanmuseum auf eine Leinwand projiziert wird. Die Besucher stehen unterdessen auf der Westterrasse des Museums und sehen sich durch die geöffneten Türen den Film an. So wird die Ausstellung den Freisingern doch zugänglich gemacht - wenn auch nicht so wie ursprünglich geplant. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 19. Juli auf der Westterrasse. Dort gibt es den Filmrundgang durch "Areale" täglich von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Und wer möchte, kann sich den Film auch von zuhause aus ansehen: Im Internet ist er unter www.dimu-freising.de abrufbar. 

Im Asamgebäude läuft dagegen alles wie geplant: Malerei, Installationen, Objekte und Skulpturen der Künstlerinnen Ingrid Bleim, Renate Erbacher, Sonja Lenz Inge Stahl und Petra  Zunterer bekommen Kunstinteressierte dort zu sehen - ab diesem Samstag, 20. Juli

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